Go There
INFOS > Interviews-Stories > Details
/ 1 2 3 6 A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W X Y Z [
Interviews/Stories gesamt: 1750

Nervecell

Storie von: Janick, am 02.11.2009 ]

Die aus Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten stammenden NERVECELL haben in diesem Sommer u. a. Wacken, With Full Force und Rock am Ring / Rock im Park gespielt. Für das Quartett vom persischen Golf, das hierzulande gerade erst in den Startlöchern steht, sind das tolle Erfolge, die aufhorchen lassen. Via Lifeforce erscheint mit „Preaching Venom“ das Vollzeit-Debüt der Death Metal-Kombo, die ebenso auf eine groovige Thrash-Kante setzt.

 
Im Sound der Band verbindet sich brutaler Florida-Death der Marke Deicide und Obituary mit dem Schaffen polnischer Extrem-Künstler wie Vader, Decapitated und Behemoth. Addiert man orientalische Zitate hinzu, punkten NERVECELL einerseits mit einem Exoten-Bonus und erlangen andererseits ein markantes Trademark, an dem sich das Album festmachen lässt: „Unser Vollzeit-Einstand ist deutlich technischer, schneller und kompakter als es die „Human Chaos” MCD und unser Demo „Vastlands Of Abomination“ gewesen sind,“ erzählt Gitarrist Barney Ribeiro.

„Dennoch ist es nach wie vor der Stil, den wir schon immer gespielt haben – ein aggressiver Mix aus Death und Thrash Metal. Vielleicht liegt das schwergewichtigere Gefühl von „Preaching Venom“ daran, dass wir selbstbewusster mit Melodien und Soli arbeiten. Insgesamt haben wir knapp vier Jahre an den Stücken gearbeitet und sind währenddessen als Musiker und Songwriter enorm gewachsen. Das hat es uns ermöglicht, wirklich alle Ideen, die wir hatten, umzusetzen und viele neue Elemente


in unseren Sound zu integrieren.“

NERVECELL zeigen sich handwerklich versiert und in ihrer Wirkung brutal wie kompakt: „Es gibt einige Bands, die uns maßgeblich beeinflusst haben. Das waren vor allem Death- und Thrash-Größen wie Sepultura, Morbid Angel, Death, Slayer, Deicide, Suffocation, Testament, Pantera, etc. Wenn man diese Gruppen mehr als zehn Jahre gehört hat, spielen sie im eigenen Songwriting automatisch eine große Rolle. Man kann sich von dem, womit man aufgewachsen ist, nicht freimachen.“ Die Rollen im kreativen Prozess sind bei der Band aus Dubai klar verteilt:

„Für alle Stücke sind zunächst Rami und ich verantwortlich, denn die Grundlage sind stets die Gitarren,“ so Barney. „Wir beide sind Fans des Old School Death und des klassischen Thrash Metals, so dass wir häufig ähnliche Ideen haben und uns blind verstehen. Das erleichtert das Songwriting ungemein, denn wir ergänzen uns optimal. Ein weiterer positiver Effekt ist es, dass alle Songs eine ähnliche Basis-Schwere aufweisen und ordentlich drücken.“

 
 Links:
  myspace.com/nervecell
 
oben
Platte der Woche:

Die letzten Reviews:

  As I Lay Dying
  Cult Of Luna
  Despised Icon
  The Menzingers
  Entrails

Interviews/Stories:

  Brutality Will Prevail
  Uzziel
  Carnifex

Shows:

  19.09. Amanda Palmer - Essen
  21.09. Abinchova - Saint Maurice
  22.09. Off With Their Heads - Trier