Go There
INFOS > Interviews-Stories > Details
/ 1 2 3 6 A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W X Y Z [
Interviews/Stories gesamt: 1749

Give It A Name Festival

Storie von: Alexandra, am 16.04.2009 ]

Das Give it a Name Festival geht in die 5.Runde! Auf der aktuellen Tournee machte die Veranstaltungsreihe auch wieder in Köln und München halt. Das Festival, das nach einem Song der Band At The Drive-In benannt wurde, ist ursprünglich ein britisches 1-Tages- Rockfestival, das zum 1. Mal am 2. Mai 2005 in London abgehalten wurde. Seit 2007 kommen wir in Deutschland auch in den Genuss des feinen Line-Ups.

 
Das Programm umfasste auch in diesem Jahr wieder Größen aus den Genres Post Hardcore, Punk Rock, Indie und Emocore: TALK RADIO TALK, FIRE IN THE ATTIC, KID DOWN, INNERPARTYSYSTEM, MAROON, ESCAPE THE FATE, EMERY, THURSDAY, UNDEROATH und TAKING BACK SUNDAY. Das ursprünglich auf zwei Tage angelegte Konzert wurde kurzer Hand auf einen Tag konzentriert. So bekam man an einem Tag auf einer Bühne zehn Bands zu sehen. Und das für gerade mal 30€. Einziger Nachteil: Die Gruppen hatten so nur die halbe Zeit für ihr Set zur Verfügung.

Die erste Band Talk Radio Talk durfte gerade mal 20 Minuten in die Saiten langen. Die Headliner des Abends Taking Back Sunday 50 Minuten. Heimliche Headliner waren allerdings Thursday. Sie verzichten lobenswerterweise darauf, sich als Top-Act in den Mittelpunkt zustellen, obwohl sie als Headliner für den zweiten Tag gebuchten worden waren und auch schon ein paar Jahre länger im Geschäft sind als Taking Back Sunday.

Auch wenn das Programm musikalisch natürlich in eine Richtung ging, war doch auch für jeden Nischenliebhaber etwas dabei. Talk Radio Talk und Fire in the Attic vertraten die deutsche Newcomerecke, obwohl FITA nun auch schon 6 Jahre dabei sind.Mit der Metalcore-Band Maroon aus Nordhausen war auch was für Freunde der härteren Klänge dabei. Innerpartysystem vertraten die eher elektronische Ecke und die Jungspunde von Escape the Fate lieszen


die Mädchenherzen höher schlagen. Ja, es gibt auch kreischende Mädels auf Emo Konzerten!

Auch wenn das Backstage Werk an diesem Ostersonntag gut besucht war, ausverkauft, wie das Konzert einen Tag zuvor in Köln, war es nicht. Die Halle war schätzungsweise zu 2/3 gefüllt. Organisatorisch gab es nur ein kleines Manko. Auf dem Gelände des Backstage Werks gab es keinen Imbiss-Stand. Den gibt es dort eigentlich schon, nur leider war dieser nicht geöffnet. Wahrscheinlich dachten die Veranstalter, dass an Ostern sowieso alle genug zu Essen bekommen. Die sechs einhalb Stunden von 17 Uhr bis 0.30 Uhr waren dann ganz ohne einen Snack doch etwas lang. Ansonsten war der Ablauf des Abends aber reibungslos. Von den Umbauzeiten bis hin zu den Set- Zeiten wurde alles penibel eingehalten und so endete das Konzert wie vorgesehen um Punkt 0.30 Uhr ohne auch nur eine Zugabe. Das Publikum schien das aber nicht zu stören. Immerhin durften sie auch 7 Stunden feinster Emo-Musik lauschen und den Europa-Tournee-Premieren von Emery und Escape the fate beiwohnen. Wer kann das schon von sich behaupten. Die Zuschauer waren damit völlig zufrieden gestellt. Ich auch.


 
 
oben
Platte der Woche:

Die letzten Reviews:

  Being As An Ocean
  Brutality Will Prevail
  Deadthrone
  Obey The Brave
  The Early November

Interviews/Stories:

  Uzziel
  Carnifex
  Thy Art Is Murder

Shows: