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Farewell

Storie von: Dominik, am 23.03.2008 ]

Zuckersüße Melodien, Upbeat Pop Punk und catchy Tanznummern haben schon immer einen schweren Stand in North Carolina gehabt. Aus der Heimat von killwhitneydead, Between The Buried And Me und Bloodjinn melden sich FAREWELL mit ihrem knalligen Debüt „Isn’t This Supposed To Be Fun?“.

 
„Wir wollen nicht als die nächste Synth-Pop-Dance-Party-Band der Woche abgestempelt werden“, verkündet Sänger Marshall Davis direkt zu Beginn des Interviews. Dass sie es ernst meinen müssen und hart gearbeitet haben, zeigt die Vita der Band; in der Schule und anderen Projekten getroffen, gründeten die Jungs in Greensboro die Band FAREWELL. In einer von Metal und Hardcore dominierten Szene wie der ihren braucht es Eier, sich immer wieder auf die Bühne zu stellen und genau das taten sie in den nächsten Monaten die gesamte Ostküste entlang.

Früh erkannten die Plattenfirmen das Potenzial des Sounds aus eingängigem Rock gepaart mit charmantem Popappeal und so unterschrieb die Band im letzten Jahr bei Epitaph. „Wir arbeiten hart, um Songs zu schreiben, die dich grinsen und gleichzeitig auch wirklich etwas fühlen lassen“, erklärt Davis das Arbeitsethos des Sechsers. „Wir mussten noch nie eine Show absagen, weil wir zu hart gefeiert hätten. Wir sagen aber auch nie eine Party ab, weil wir am nächsten Tag eine Show spielen.“

Pop für all die Hater

„Isn’t This Supposed To Be Fun?“ ist schon mit seinem Namen eine Ansage an die heimische Szene und all jene, die sich und ihren Hardcore zu ernst nehmen. „Wir haben mit dieser Band angefangen, weil es Spass macht und wir etwas


anderes hören wollten als den Metal und Hardcore, der North Carolina fest im Griff hat“, erklärt der 25jährige, der zeitgleich auch für die bunten und putzigen Cartoonartworks der Band verantwortlich ist. Zwar sind sie als Pop-Kids nicht gleich vermöbelt worden, allerdings haben sie für erhitzte Gemüter gesorgt. „Popmusik wird von vielen verpönt, aber sie verdient mehr Ansehen, als sie tatsächlich hat“, berichtet Davis von anfänglichen Schwierigkeiten. Nach gut zwei Jahren Arbeit an den Songs für „Isn’t This Supposed To Be Fun?“ und unzähligen Aufnahmesessions ist das Album nun im Kasten und bereits einige Monate in den Staaten zu haben. Die aktuellen Reaktionen entschädigen FAREWELL für ihren langen Leidensweg.

„Wir treffen gerade den Nerv der Hörer und erreichen auch Leute, die einfach nur eingängige Rockmusik mögen“ und deswegen ist er sich sicher, dass sie länger als nur den aktuellen Trend lang Bestand haben werden. „Gerade unser Genre ist voll mit Bands, die es nicht bis zum zweiten Album schaffen werden, aber bei uns ist das anders, denn wir machen das schon seit Jahren und lieben jede Minute davon.“ Derzeit gibt es zwar noch keine Pläne, Europa einen Besuch abzustatten, allerdings dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis sie es auch zu uns schaffen sollten.

 
 Links:
  myspace.com/farewell
 
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