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Sacred Steel

Interview von: Daniel mit Gerrit, am: 11.01.2007 ]

Neben den Bands, die ihr Fähnlein immer mal wieder geschickt in den Wind drehen, denjenigen, die bereit sind, jedem noch so obskuren Trend hinterher zu laufen, gab und gibt es auch das wohltuende Gegenteil: Bands, die konsequente Überzeugungstäter sind, ungeachtet aller modischen Strömungen ihrem Herzen folgen. Egal ob man dem Ergebnis geschmacklich nahe steht, sollte man diesen Konstanten der Szene Respekt zollen. Sacred Steel sind so eine Band!

 

Musicscan: Der Klang dieses Namens erziehlt meist zweierlei Reaktion. Die einen zeigen ein seliges Lächeln und begeben sich automatisch in die Position zum Luftgitarrespielen und Headbangen, während die anderen das Gesicht verziehen ob so viel gelebtem musikalischem Anachronismus.

Herbst 2006. Sacred Steel haben soeben mit "Hammer Of Destruction" ein weiteres, hochklassiges und beinahe klassisches Heavy Metal Album veröffentlicht und unternehmen eine Reise durch deutsche Lande, um dafür ein wenig die Werbetrommel zu rühren. An einem nasskalten Tag im November befindet sich die Band im Pott, um am Abend in einer Metal-Disco in Essen einen Gig zu spielen. Bei dieser Gelegenheit treffe ich Frontmann, Sänger und Sprachrohr der Band Gerrit Mutz.

Genau wie seine Band ist Gerrit in der Vergangenheit hin und wieder durch positiv formuliert "gradlinige" und konsequente Meinungen zum Thema Metal aufgefallen, so daß man gespannt sein konnte, wie das Gespräch sich entwickeln würde. Dies sei schon vorweggenommen: Gerrit entpuppt sich als höchst umgänglicher, offener und sympathischer Gesprächspartner, der allerdings im Bezug auf Metal keinen Millimeter von seiner Meimung abwich. Doch man lese selbst...

Musicscan: Erst einmal herzlichen Glückwunsch zur neuen Platte! Ich war doch positiv überrascht. In der Regel habe ich nicht so viel mit dem sog. "True Metal" zu tun, aber "Hammer Of Destruction" macht einfach Spaß. Wie kommt ihr denn mit dem Label "True" zurecht?

Sacred Steel: Danke, freut uns, daß sie Dir gefällt! Natürlich kommt es immer darauf an, was man unter diesem Begriff versteht. Für uns ist es letztlich die Schnittmenge aus all unseren Lieblingsplatten, angefangen bei Bands wie Posessed und Maiden bis hin zu Slayer und Warlock. Trotzdem ist es ein Etikett, was von außen kommt. Wir aber können damit leben.

Musicscan: Was erstaunlich ist, daß ihr doch relativ zügig aufgenommen habt. Wie alt sind denn die Songs?

Sacred Steel: Geschrieben und komponiert haben wir von etwa Dezember (2005) bis April 2006. Aufgenommen haben wir dann mit Harris Johns über Juli und August in recht kurzer Zeit.

Musicscan: Warum ausgerechnet Harris Johns?

Sacred Steel: Nun ja, er hat natürlich einige Klassiker produziert.

Musicscan: Aber wenn man genauer hinsieht, hat er offenbar auch grundsätzlich andere Musikrichtungen aufgenommen. Zwar verbucht er natürlich den Klassiker "Agent Orange" und später dann auch beispielsweise "Tapping The Vein" von Sodom für sich, aber er ist eben kein reiner Metalproduzent.

Sacred Steel: Wir wollten einfach einen Produzenten, der die Vorstellung wie wir meinen, wie Sacred Steel klingen sollten vernünftig umsetzen kann. Es sollte nicht zu modern klingen, ein wenig altbacken vielleicht, aber eben zu einhundert Prozent Sacred Steel, mit all unseren kleinen Fehlern und Unzulänglichkeiten aber eben authentisch und nicht gleichförmig. Vielleicht auch einen Produzenten, der sich soundmäßig eher selber etwas zurückhält. Aber man muß noch bevor mein schräger Gesang einsetzt hören, daß es Sacred Steel sind.

Musicscan: Ein abschreckendes Beispiel für Gleichförmigkeit mögen die ganzen Bands sein, die so um die Mitte der Neunziger bei Waldemar in Hagen aufgenommen haben. Egal welche Band es auch sein mochte, man hörte leider immer sofort: Sorychta/Woodhouse/Hagen.

Sacred Steel: Genau wie bei Tägtgren. Das war am Anfang alles ganz cool, aber am Schluß verschwanden die Bands dann irgendwie hinter dem typischen Tägtgren-Sound.

Musicscan: Wie kommt es eigentlich, daß ihr nicht auch auf Metal Blade seit, oder nicht mehr? (Dazu sollte man wissen, daß Gerrit bei Metal Blade als Angestellter in Lohn und Brot steht)

Sacred Steel: Nun ja, wir hatten seinerzeit die spleenige Idee, daß zu einem neuen Album auch unbedingt eine fette, internationale Tour gehört, was bei der kauzigen Musik, die wir machen natürlich irgendwie vermessen war. Dann hatten wir das Angebot mit Primal Fear und Children of Bodom auf Europatournee zu gehen. So haben wir uns mit dem Label zusammengesetzt und denen war die Tour schlicht zu teuer. Starrsinnig, wie wir sind sagten wir: Wollen wir aber machen. Also haben wir andere Angebote eingeholt und Massacre wollten die eine Hälfte der Tour zahlen, den Rest haben wir dann zugeschossen. Das Ende vom Lied war dann, daß wir jahrelang gebraucht haben aus dem Minus wieder heraus zu kommen, daß uns eine Tour beschehrt hat, die letztlich null Effekt hatte. Wir sind zwar beim Publikum auch nicht schlecht angekommen, werden uns wohl aber kaum neue Fans erspielt haben. Das mag auch an unserer Einstellung liegen, denn wir wollen weder groß werden, sondern nur den Status haben, den wir nunmal haben. Allerdings muß ich auch zugeben, daß ich immer ein ungutes Gefühl hatte bei einem Label zu arbeiten, bei dem meine Band unter Vertrag steht. Auch wenn das für Metal Blade wohl nie ein Problem war, es wird immer einen gewissen Schatten nach sich ziehen, einen üblen Beigeschmack haben.

Musicscan: Wie ich gehört habe, wird es ja eine Special – Edition von "Hammer Of Destruction" geben, mit der ihr zunächst einige Probleme hattet.

Sacred Steel: Ach, über so etwas rege ich mich gar nicht mehr auf. Das kommt eben dabei heraus, wenn man die Produktion nach außen vergibt und viele Köche daran herumrühren. Nun konnten also einige die Deadline für das Boxset nicht einhalten. (Anm. des Schreibers: Mittlerweile ist die streng limitierte Box natürlich ohne Probleme über die Band-Page erhältlich).

Musicscan: Bei solcherlei Boxsets hat man natürlich immer irgendwie ganz automatisch die noch immer aktuelle Download-Problematik im Hinterkopf. Wobei, ich könnte mir vorstellen, daß dies bei der Zusammensetzung eurer Fans eher kein Problem ist, da der Metal-Fan doch recht loyal zu seinen Lieblingsbands steht.

Sacred Steel: Das denke ich auch. Letztlich ist es einfach nur eine kleine Liebhaberei, genauso wie die Sache mit dem Vinyl. Das rechnet sich alles im Zweifel auch gar nicht, sondern ist einfach nur unserer persönlichen Vorliebe für Vinyl geschuldet.

Musicscan: Also wird die neue Platte auch wieder nachträglich auf Vinyl erscheinen?

Sacred Steel: Ja, allerdings zu einem späteren Zeitpunkt. Meine Freundin hat ja auch ein kleines Label, mal sehen, vielleicht veröffentlichen wir es darüber.

Musicscan: Die ganze Diskussion über illegale Downloads ebbt ja gerade wieder etwas ab. Dafür gehen die Band jetzt dazu über, etwas zu spät, wie ich finde, verschäft Wert auf wertige Packages zu legen.

Sacred Steel: Das war auch längst überfällig, denn die Metalfans haben sich immer loyal verhalten, so daß diese Entwicklung nur gerechtfertigt ist. Nicht nur, daß wir als Band darum bemüht sind, auch für mich als Fan ist es immer geil, wenn eine Veröffentlichung etwas besonders darstellt.

Musicscan: Ich denke, das ist es auch, was die Metalszene ein wenig vom Rest der Musikindustrie abhebt, ohne gleich sentimental zu werden. Aber die Verbundenheit und langjährige Treue zu einzelnen Bands stellen etwas Einzigartiges dar im Metal. Ein kurzes Beispiel dafür ist beispielsweise, daß ich immer gehörig aufgeregt bin, wenn ich einmal die Helden meiner Jugend interviewen darf, obwohl es sich meist um ganz bodenständige, "normale" Leute handelt.

Sacred Steel: Deshalb kann ich mir mich auch nicht in anderen Szenen vorstellen, wo die Verbindung zwischen Hörer/Konsument und Künstler nicht so tiefgehend ist. Ein gutes Beispiel sind ja die Reunions einiger Bands. Da hört man Jahrzehnte lang gar nichts und kaum werden Gerüchte laut, daß sich eine Band reformieren wird, sind die Fans sofort wieder Feuer und Flamme.

Musicscan: Was mich interessieren würde, wie hat es mit dem Metal für Dich angefangen? Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, daß, egal ob übertrieben oder nicht, Metal ja schon immer etwas für die Außenseiter war, für die, die nicht so recht zum Rest passen wollten.

Sacred Steel: Wobei ich nicht glaube, daß das oft eine gewollte Entscheidung ist. Im Grunde passt diese Beschreibung auch zu mir, wobei ich nie anders sein wollte, sondern einfach anders war. Ich kann mich noch an meine erste Begegnung mit einer harten Gitarre erinnern, das war so ein Sampler von Ktel, da war "Killerqueen" von Queen drauf. Erst war der Song harmlos, dann aber am Schluß kommen diese harten Gitarren. Eine Art Schlüsselmoment für mich. Es sind einfach Dinge, die Dich im Innersten ansprechen. Dann war auch einfach das Interesse da.

Musicscan: Ich kann mich persönlich erinnern, daß ich am Anfang auf diversen Rummeln an den Shirt-Ständen immer diese Maiden-Aufnäher gesehen habe und die mich tierisch faszinierten, auch wenn ich nicht wußte, was dahinter steckt. Als Kind findet man ja diese eigentlich eher abschreckenden Designs mit Tod und Teufel ganz ungemein spannend. Da kannte ich allerdings noch keine einzige Note von Maiden. Aber, wie siehst Du denn den oft beschworenen Zusammenhalt in der Szene? Musikalisch ist ja mittlerweile alles recht zersplittert.

Sacred Steel: Nun, wie Du schon sagst, es war am Anfang sicherlich so, daß man mit seinem Geschmack ziemlich allein dastand, aber nach und nach den ganzen Freundeskreis mit Metal infiziert hat. Manchmal hatte ich tatsächlich den Eindruck, ich wäre in diese Szene "gezwungen" worden. Nicht von außen, sondern weil einfach die Faszination da war. Es fühlte sich einfach natürlich an. Genauso wie seinerzeit spätnachts im Fernsehen die Aufzeichnung vom Monsters of Rock lief, aufgezeichnet vom Rockpalast. Da saß man dann die ganze Nacht davor und hat mitgeschnitten und starrte wie gebannt auf den Schirm. Solche Erfahrungen teilt man dann eben auch mit anderen, die ähnlich gefühlt haben.

Musicscan: So zum Beispiel wie die Tatsache, daß man damals gierig alle Metal-Zeitschriften gekauft hat und merkte, daß man mit seinem Geschmack nicht ganz alleine ist. So ein bisschen etwas wie gute Bekannte oder ein Familienersatz.

Sacred Steel: Und auch wenn man von Außen oft zu hören bekam "Ach, in fünf Jahren hörst Du sowas nicht mehr", man ist dabei geblieben.

Musicscan: Das wächst sich jetzt auch sicher nicht mehr raus.

Sacred Steel: Wobei ich nicht weiß, ob es früher wirklich soviel besser war, was den Zusammenhalt der Szene angeht. Ich bin zu den Konzerten wirklich immer nur der Musik wegen gegangen. Frauen hat man ja eher selten kennen gelernt.

Musicscan: Ja, das kann man in der Regel vergessen. Obwohl der Anteil an Frauen in der Szene ja erfreulicherweise gestiegen ist. Man kann Euch natürlich einen leichten Hang zur Polemik vorwerfen, wenn ihr Metal nicht als Kunstform, sondern als Religion propagiert.

Sacred Steel: Nun ja, es ist eben nicht nur Musik, sondern der musikalische Ausdruck unserer Lebenseinstellung. Das deckt sich eben nicht unbedingt mit dem allgemeinen Kunstverständnis. Wir sind Fans, Metal Fans. Das leben wir und repräsentieren wir auch so nach außen, in unseren Texten und unserer Musik, mit unserer Kleidung. Wie ich sagte, wir bzw. ich haben uns das nicht ausgesucht, sondern es ist ganz natürlich.

Musicscan: Wobei einem das von Aussenstehenden ja selten so abgenommen wird. Meist hält man das alles ja für Image.

Sacred Steel: Ja, aber die Zeit hat doch gezeigt, daß es nicht so ist. Wie mein Vater Anfang der 80er schon sagte "Das wird schon wieder". Und hier stehen wir und sind immer noch dabei und leben Metal. Wenn das kein Beweis ist, was sollen wir sonst machen? Es ist ja nicht so, als ob ich nicht in bestimmten Stimmungen auch mal The Doors oder Kate Buch hören würde. Aber ich komme eben immer zum Metal zurück. Andererseits, wenn man nicht immer wieder betont "Wir sind Metal und wir leben es" werden die Leute sicher auch nie kapieren, wie wichtig uns das ist. Wir machen es eben nicht, weil wir cool sein wollen, sondern aus einem inneren Drang heraus.

Musicscan: Man merkt allerdings jetzt auch im Gespräch, daß ihr trotzdem über ein gesundes Maß an Humor und Selbstironie verfügt.

Sacred Steel: Anders ginge es auch nicht.

Musicscan: Irgendwann würde dann aus der Begeisterung auch so etwas wie Fanatismus entstehen. Sicher hast auch Du die vom Rock Hard erzeugte Diskussion um Manowar wahrgenommen. Bassist und Sprachrohr Joey tut sich ja immer besonders durch markige Sprüche wie "Ich sterbe für den Metal" hervor. Wie siehst Du das?

Sacred Steel: Also, ich bin Manowar – Fan seit 1984 und es waren harte Zeiten, denn im Endeffekt hast du dich die meiste Zeit Deines Lebens geschämt Manowar-Fan zu sein. Aber ich war dennoch immer Fan. Ich habe ein Manowar-Tattoo. Ich denke, ich bin Manowar-Fan trotz Joey di Maio. Es ist wohl auch so, daß jeder Versuch, kritisch an die Band heran zu treten, zum Scheitern verurteilt ist. Joey hat sich wohl irgendwann einmal alle möglichen Antworten auf alle Fragen ausgedacht und da ist einfach kein durchkommen. Man kann ihn höchstens provozieren und dann kommen eben solch schwachsinnige Statements zustande. Es ist aber auch letztlich egal, denn die Leute kaufen es doch trotzdem. Manowar sind doch mittlerweile auch Teil des Mainstreams und der Großteil der Käufer ist doch gar nicht interessiert daran, sich mit Statements der Band auseinander zu setzen. Ab einem gewissen Punkt muß man Manowar einfach so akzeptieren, wie sie sind. Gutes Beispiel für die Sonderstellung dieser Band ist, daß ich seinerzeit mal mit meiner schwangeren Freundin bei einem Konzert backstage war. Joey entdeckt ihren runden Bauch, legt seine Hand auf und sagt unterstützt von seinem Messiahs-Blick "I know it's gonna be healthy". Das spricht doch für sich.

Musicscan: Wie steht es denn mit politischen und/oder sozialkritischen Themen in euren Texten?

Sacred Steel: Also es gibt keinen offensichtlich politischen Song von Sacred Steel. Außerhalb der Band sind wir alle politisch interessiert, aber ich bin schon bei meinen Lieblingsbands immer auf Abstand gegangen, wenn auch nur der Hauch von Politik oder Sozialkritik zu finden war. Für mich hat Musik immer auch etwas mit Realitätsflucht zu tun. Ich weiß eben, daß ich auch mit meinen Texten recht wenig erreichen kann um das Schlechte in der Welt zu bekämpfen, denn die, die es könnten, haben kein Interesse daran. Zudem habe ich meine eigenen Probleme. Natürlich wehre ich mich gegen dumpfe, undifferenzierte Meinungsäußerungen, wie sie gerade von sog. patriotischen US-Bands oft getätigt wurden und werden. Oft denke ich mir dann auch, "Hättet ihr mal Bowling for Columbine aufmerksam geguckt". Jedenfalls funktioniert das System die Bevölkerung paranoid zu machen recht gut. Da stehen die Musiker auch nicht außen vor, leider.

Musicscan: Was sagst Du denn zu der Unterwanderung der Szene von rechts?

Sacred Steel: Dazu kann ich nur sagen, daß ich nie solche Erfahrungen am eigenen Leibe gemacht habe. Ich bekomme diese Infos auch nur von außen. Für mich schließt es sich einfach kategorisch aus Metaller und rechts zu sein. Das geht nicht zusammen.

Musicscan: Offenbar ist das ja auch ein Phänomen, das hauptsächlich den sog. Black Metal betrifft.

Sacred Steel: Wobei, das ist doch sozusagen die asozialste Form von Metal überhaupt, im wahren Wortsinn asozial. Wie kann sowas einem selbsterklärten Arier und Herrenmenschen überhaupt gefallen? Für mich hat das auch meist nur gesteigerten Schock-Faktor. Mittlerweile kann man eben nur noch mit sehr extremen Dingen schockieren und da bleibt in Deutschland nur noch die Tendenz nach rechts. Das funktioniert als Verkaufsmagnet. Auffallen um jeden Preis.

Musicscan: Zum Abschluß wollen wir noch ein beliebtes Spiel spielen. Ich gebe dir jetzt vier Stichwörter hintereinander und Du möchtest bitte so kurz wie möglich darauf antworten.

Sacred Steel: Schieß los!

Musicscan: Metalcore

Sacred Steel: Kann ich nicht nur einen Satz zu sagen. Zum einen arbeite ich nun bei Metal Blade und muß viele Sachen aus dem Bereich bewerben. Ich mag den Begriff einfach nicht. Auch wenn es aus dem Bereich einige gute Bands gibt, hat das nicht viel mit Metal zu tun, zumal mir der Hype tierisch auf den Sack geht.

Musicscan: Iron Maiden

Sacred Steel: Immer wieder gut

Musicscan: Glatze vs. Lange Haare?

Sacred Steel: Ich hätte gerne lange Haare bis zum Arsch, aber da es nicht so richtig wachsen will und es vermutlich jetzt dämlich aussähe eben Glatze. (Ein Schicksal, daß der Redakteur in nicht ganz freiwillig teilt)

Musicscan: Letztes Stichwort: Slayer

Sacred Steel: Geile neue Platte aber mit einem angeblichen Christen als Sänger völlig unglaubwürdig.

Musicscan: So, das war es. Dann danke ich Dir für das intensive Gespräch und wünsche viel Erfolg für heute Abend!

Sacred Steel: Ich danke Dir.

Musicscan: Später am Abend beweisen Sacred Steel auf der Bühne, daß die von Gerrit getätigten Aussagen absolut der Wahrheit entsprechen. Trotz teilweise plakativer Aussagen, die aber genauso ehrlich gemeint ist, rocken die Jungs auf der Bühne tierisch ab. Gegen Authentizität kann man schlecht argumentieren. Zwar werden Sacred Steel auch in Zukunft die Meinungen spalten, aber das ist auch vollkommen in Ordnung so, denn Metal wird niemals Mainstream sein. Wer aber jetzt noch meint, es hier mit stumpfen und humorfreien Charakteren zu tun zu haben, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen!

 
 Links:
  sacredsteel.de
 
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