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Born From Pain

Storie von: arne, am 26.10.2006 ]

Die BORN FROM PAIN-Maschinerie läuft dieser Tage wieder an, und schon bald dürften die Jungs wieder Betriebstemperatur erreicht haben. Mit “War“ steht die zweite Metal Blade-Scheibe der Niederländer vor ihrer Veröffentlichung und gegenüber dem letztjährigen “In Love With The End“ hat sich natürlich nicht allzu viel verändert.

 
Geboten wird moshiger Tough Guy-Hardcore mit ordentlich viel Druck und Aggressivität. Da die Band ihre Energie vor allem aus den massiv-brutalen MidTempo-Parts zieht, sind heiße Shows vorprogrammiert, und Bassist Rob zufolge werden BORN FROM PAIN live mehr denn je Flagge zeigen:

„Eigentlich steht nur das Übliche an, also touren, touren, touren. Wir haben nach den Aufnahmen zur neuen Platte eine kurze Pause eingelegt und fahren dann viereinhalb Wochen mit Napalm Death kreuz und quer durch Europa. Danach machen wir dann Headline-Shows, hauptsächlich in Länder, die wir nach dem Release von “In Love With The End“ nicht ansteuern konnten. Im Januar geht es dann hoffentlich in die USA und im Februar legen wir dann wieder eine Headline-Tour hin.“

Es ist der „ganz normale Wahnsinn“, den jede Band durchlebt, die von ihrer Musik leben will. Den Schritt von GSR hin zu Metal Blade sind BORN FROM PAIN ganz bewusst gegangen und waren sich auch über die Konsequenzen im Klaren: „Wir haben in einem noch höheren Ausmaß angefangen, live zu spielen und von daher mussten wir die Jobs aufgeben, die wir teilweise noch hatten. In punkto Organisation gehen wir heute viel professioneller mit der Band um als vorher. Da müssen die Sachen auch finanziell durchdachter gemacht werden, weil wir durch die Band ja auch was einnehmen müssen, um überleben zu können. Auf der technischen Ebene stößt man halt im Metal auf eine Szene, die einen deutlichen Schritt weiter ist als der Hardcore. Das ist an sich nicht schlimm, bedeutet aber, dass man sich noch mehr ins Zeug legen muss, um auch vor diesen Leuten zu bestehen. Eben das fordert uns heraus.“

Anerkennung erfahren die Niederländer inzwischen allerorten, was nicht zuletzt die Gastauftritte


von u.a. Jan Gorfest, Pepe Hatesphere oder Barney Napalm Death auf “War“ bezeugen. Neben der eigenen Stärke ist jedoch auch gerade der Wechsel zu MB dafür verantwortlich, wie Rob verrät: „Es haben sich auf jeden Fall viele Türen geöffnet, die normalerweise verschlossen geblieben wären. Dadurch, dass man bei MB auf ein Label unterschrieben hat, wo man als Band mehr Aufmerksamkeit bekommt, kann man vor allem mehr Leute aus dem Metal-Bereich für sich gewinnen. Wir sind sehr zufrieden, dass das geklappt hat. Das hatten wir uns erhofft und das hat geklappt. Wir wollten als Band auch in andere Szenen als nur Hardcore sehen, um festzustellen, was wir drauf haben. Wir denken, dass BORN FROM PAIN einen Style von Heavy Musik spielen, den aufgrund der vielen Metal-Elemente auch Leute mögen können, die generell auf harte Musik stehen.“

Das Selbstverständnis der Band ist dennoch unverändert geblieben: „BORN FROM PAIN sind eine Band, die immer schon ihr eigenes Ding gemacht hat. Das soll nicht heißen, wir machen was ganz Originelles oder Neues, aber wir haben uns einer Stilrichtung verschrieben und versuchen die innerhalb ihrer Grenzen so weit wie möglich auszubauen. Wir waren nie eine Band, die auf irgendeinen Trend gesprungen ist. Zwar finden wir den modernen MetalCore schon gut und mögen da auch viele Bands, aber eigentlich haben wir mit den Vorsätzen dieser Subszenen eher wenig am Hut. Wir sind metallisch und hart, kommen aus dem Hardcore und fühlen uns unserer Musikrichtung auch stärker verbunden als viele der MetalCore-Bands. Auch was unsere Aussage angeht stehen wir eher für eine sozial-kritische Haltung, als nur über gebrochene Herzen oder sonst was zu singen. Ist zwar nicht schlecht, sind wir aber nicht.“

 
 Links:
  bornfrompain.com
  myspace.com/bornfrompain
 
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