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As I Lay Dying

Storie von: arne, am 20.07.2006 ]

Ein „langer Weg“ ist es für AS I LAY DYING nur bedingt gewesen, schließlich hat die Band aus San Diego nach kurzem „Gastspiel“ auf Pluto schnell den Weg zu Metal Blade und „weltweitem Ruhm“ gefunden. Heute, nur wenige Jahre nach seiner Gründung, zählt das Quintett zu den populärsten und „umsatzstärksten“ MetalCore-Acts überhaupt.

 
Doch Credibility besitzen AS I LAY DYING zweifellos! Es hätte nicht erst des Releases von “A Long March: The First Recordings“ bedurft, um das festzustellen. Auf einem Silberling zusammengefasst finden sich das Pluto-Debüt “Beneath The Encasing Of Ashes“, das 2001 als „Schnellschuss“ bereits nach zwei Monaten Banddaseins entstand, sowie die 2002er “The EP“, die beide lediglich in stark begrenzter Auflage erschienen und im Original längst vergriffen waren:

„Der Hauptgrund für die Zusammenstellung ist, dass die Leute unsere ersten Releases nicht mehr finden konnten und auf ebay unvorstellbar hohe Preise gezahlt haben. Das wollten wir nicht hinnehmen, und da es so viele Interessenten gab, machte es einfach Sinn, die Stücke als “A Long March“ neu zu veröffentlichen. Gerade die neuen Aufnahmen (Die Stücke der EP finden sich im Original aber auch völlig neu eingespielt.) haben uns sehr viel Spaß gemacht. Wir konnten kleinere Veränderungen vornehmen und die Songs noch besser machen. Dennoch wollten wir den Leuten auch zeigen, wie die Stücke ursprünglich klangen, denn wir stehen auch nach wie vor zu den originalen Versionen.“ AS I LAY DYING selbst fühlten sich dabei von jeher dem Metal zugehörig, was nicht zuletzt ihr von Beginn an hoch professionelles Arbeiten belegte:

„Wir waren von Beginn an heavy, auch wenn wir anfangs vielleicht etwas hardcoriger als heute klangen. Dennoch fühlten sich schon früh auch Metalhaeds angesprochen, und wir selbst haben uns auch immer als Metal-Band verstanden. Gruppen wie In Flames oder Soilwork sind für uns die wichtigsten Einflüsse gewesen, und natürlich hört man das unseren Songs an.“ Wobei sich der Fünfer aber längst auch eigene Trademarks erarbeitet hat, man denke hier nur an ihren markanten Drum


-Sound, die die Musiker mit der nächsten Platte noch stärker forcieren wollen: „Bislang stehen lediglich Ideen, denn es fehlte uns einfach die Zeit, an neuem Material zu arbeiten. Nicht ein neuer Song ist entstanden. Ich kann dir aber schon die Richtung verraten, in die wir gehen werden. Wir wollen heftiger werden und als Metalband noch diverser aufgestellt sein.“

Doch zum Zeitpunkt des Interviews weilte die Band zu Hause in San Diego und schöpfte neue Kraft: „Vor allem haben wir versucht, unsere Köpfe frei zu bekommen und einfach vor uns hin zu leben. Da wir endlich mal wieder längere Zeit zu Hause haben, holen wir all das nach, was uns auf Tour nicht möglich ist. Ich liebe es, unterwegs zu sein, aber seine Familie und Freunde sieht man von Zeit zu Zeit auch gerne. Auch Sport hat man auf Tour nicht so häufig, und ich golfe gerne. Und auch zum Proben komme ich nur, wenn ich zu Hause bin, und auf den Drums möchte ich noch immer besser werden, was hartes Proben bedeutet. Einfach mal zu Hause abzuhängen ist auch nicht zu verachten, schließlich müssen wir uns für die nächste Tour fit machen.“

Apropos Touren, gut im Gedächtnis haben die Jungs auch noch die letztjährige „Hell On Earth“-Tour: „Klar, an diese Tour erinnere ich mich noch gut. Die Shows sind großartig gewesen, und überall sind die Kids ausgerastet und viele haben nach den Shows noch lange mit uns abgehangen. Wir haben uns sehr heimisch gefühlt und wollen schon baldmöglichst wiederkommen. Bis zu der Tour hatten wir auch noch nicht so richtig begriffen, wie viele Fans wir in Europa haben und wie viel wir den Leuten bedeuten. Das war ein kleiner Schock für uns, um ehrlich zu sein, und genau aus dem Grund wollen wir zurückkommen und noch mehr Leute für uns gewinnen.“

 
 Links:
  myspace.com/asilaydying
 
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