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Alithia

Storie von: arne, am 26.05.2006 ]

In ihrer Besetzung als Septett mit drei Gitarren sowie dem Einsatz eines DJs, der sich Turntables und vielerlei Samples bedient, unterscheiden sich ALTHIA sowohl optisch als auch musikalisch recht deutlich von anderen MetalCore-Bands.

 
Die Berliner, in deren Reihen ehemalige Should Have Known-Musiker stehen, starteten 2003 und legen mit “Coming From Silence“ ihren neuen Longplayer über Mad Mob vor: „Einen DJ in der Band zu haben, ist uns einfach wichtig, damit man den Sound der Platte auch live bringen kann. Ich denke nicht, dass es ein Fehler ist, mit Samples und Scratches zu arbeiten. Im Gegenteil, es macht unseren Sound lebendiger, und gerade dadurch entsteht unsere Interpretation des Ganzen, die nicht in jede Schublade passt.“

Lediglich als weitere MetalCore-Band wollen sich ALITHIA nicht verstanden wissen: „Solche Stimmen wird es immer geben, doch die Leute sollen sich einfach unser Album anhören und überlegen, ob es ihnen gefällt oder nicht. Egal, ob das jetzt Metalcore oder doch etwas anderes ist, unsere Wurzeln liegen halt in Metal und Hardcore, aber auch im Hip Hop, Drum’n’Bass etc. Wir machen die Musik nicht, um auf irgendeinen Zug aufzuspringen, sondern weil es uns einfach Spaß macht, eben die Musik zu spielen!“

Und das hört man auch, wobei sich ALITHIA auch Dank dreier Gitarren vielfältiger Möglichkeiten im Songwriting bedienen können:

„Natürlich, dadurch kann man ganz anders mit


Rhythmen und Melodien arbeiten. Wir lieben Moshparts mit Melodien, finden aber auch Synthie-Flächen fett. Es macht uns Spaß, hier und da mal ’nen kleinen Off-Beat einzubauen, und jeder Song hat irgendwie seinen eigenen Stil. Am Ende passt aber trotzdem alles wieder homogen zusammen und ist dann unser “New Breed“-Sound. Und gerade live sind drei Gitarren natürlich ’ne ganz schöne Wand, die dann mit Bass und Drums noch mal „gefettet“ wird, und die durch den Kontrast der Vocals und Samples eine ganz eigene Mischung ergeben. Darüber hinaus ist es uns ist live auch wichtig, nicht wie Salzsäulen dazustehen, sondern auf der Bühne was zu bewegen!“

Vor allem in Berlin konnte man sich auf etlichen Shows davon überzeugen, dass ALITHIA ein klasse Live-Act sind, der sich schnell professionalisiert hat. Lyrisch zeigt man sich ebenso breit aufgestellt: „Die Texte sind größtenteils auf persönlicher und sozialkritischer Ebene und beschreiben, wie sich der Mensch mit seiner Umwelt auseinandersetzt. Mir war es wichtig, die Texte nicht mit zu vielen Klischees zu beladen und vor allem das Positive in den Mittelpunkt zu stellen. Es geht nicht darum der „Tougheste“ zu sein, stay posi!“

 
 Links:
  www.alithiavisions.com
 
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