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Monochrome

Interview von: Matthias Rauch mit Marc Calmbach, am: 28.02.2006 ]

Und sie haben es wieder geschafft, mit einer Leichtigkeit, die erblassen lässt und begeistert zugleich. „Éclat” ist ein Album geworden, das den vor über zehn Jahren eingeschlagenen Weg im Spannungsfeld von Indierock und Pop mit einer unüberhörbaren Punksozialisation konsequent weiterführt und perfektioniert. Wir sprachen nicht nur deshalb mit Sänger Marc Calmbach über kulturindustrielle Zwänge, Ausweichmöglichkeiten und die Schönheit des Durchhaltens. Und dieses großartige Musik. Hier kommt der erste Teil unseres Gesprächs.

 

Musicscan: Erzähl doch ein bisschen was zur Entstehungsgeschichte des Albums.

Monochrome: Vielleicht fang ich am besten damit an zu erzählen, dass unsere Sängerin ausgestiegen ist, die Ali, die lange Jahre dabei war, und wir dann erst mal in so einer Art Niemandsland standen und gar nicht wussten, wie das überhaupt weitergeht, und uns erst mal entschlossen haben, fünf Konzerte ohne weiblichen Gesang zu spielen, einfach nur um zu beweisen, dass es so oder so irgendwie weitergeht. Das war mehr so ein Ding uns selbst gegenüber. Und dann haben wir durch Zufall eine Sängerin aus Stuttgart kennen gelernt, mit der wir drei Stücke aufgenommen haben, die wir dann als Tour-CD veröffentlicht haben. Es war eigentlich so mit ihr ausgemacht, dass wir auch die Platte angehen, aber sie ist dann auch ausgestiegen und wir standen wieder alleine da. Dann haben wir jemand aus Berlin kennen gelernt und mit ihr ein bisschen im Studio gearbeitet, und so hat sich das dann über drei, vier Sessions hingezogen, durch die ganze Studioarbeit, bis dann letztendlich das rausgekommen ist, was jetzt als "Eclat" veröffentlicht wird. Das war eine ziemlich heikle Aufgabe, mit letztendlich sogar drei verschiedenen Sängerinnen - eine Freundin aus Frankreich hat auch ein Lied gesungen - eine Platte zu basteln und die einigermaßen homogen hinzubekommen. Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass man immer damit rechnen muss, dass Leute sagen, die Lieder mit der einen Sängerin sind ja viel besser als die anderen oder die eine singt doch besser. Von daher mussten wir unsere Vorstellung von Gesang ziemlich genau mitteilen, damit es eine homogene Platte gibt, die sich auch einordnen lässt in diese Reihe "Radio", "Laser", "Ferro".

Musicscan: Gab es Überlegungen, es aufzustecken oder ohne Sängerin weiterzumachen, nachdem Ali raus ist?

Monochrome: Sagen wir mal so, Alis Verlust war mehr das Live-Ding. Im Studio hat sie letztendlich keine Textzeile geschrieben, hat sie relativ wenig dazu beigesteuert, weil sie natürlich auch noch ihre eigene Band hatte. Das war irgendwie okay, das kam eigentlich immer von uns. Aber es hat natürlich die Live-Situation extrem belastet, zumal sie ja auch ein bisschen die Geister geschieden hat: die einen fanden sie super, die anderen fanden sie affektiert. Aber Gott sei Dank fand niemand sie nur irgendwie so mittel-okay. Wir hatten ja davor schon etliche Jahre zu fünft oder sogar zu viert Musik gemacht und die Basis stand eigentlich immer schon. Aber es war dann natürlich schon eine Entscheidung, nach so vielen Jahren zu sagen: Wir sind Monochrome, und die Leute fragen sich: Wo ist denn bitte die Sängerin? Interessanterweise gab es aber so gut wie nie wirklich negative Äußerungen, dass wir jetzt alleine weitermachen, weil es ja relativ klar war, dass die Band auch so funktionieren würde. Aber es hat sich für mich trotzdem komisch angefühlt, dass bestimmte Passagen live einfach nicht stattgefunden haben. Aber es stand nie zur Debatte, tatsächlich die Band aufzuhören.

Musicscan: Die Kommunikation zwischen Ali und dir auf der Bühne war für mich so der Kernpunkt der Band im Live-Kontext. Wie sieht das jetzt aus? Stimmlich ist die neue Dame ja ziemlich ähnlich. Habt ihr die speziell danach ausgesucht?

Monochrome: Nee. Man schaut natürlich nach so rein musikalischen Kriterien wie Tonlage, Stimmvolumen etc. Und dann haben wir angefangen, die die alten Stücke erst mal nachsingen zu lassen. Wobei man sagen muss, dass die Sängerin jetzt, die Katrin, doch sehr viel mehr Input gebracht hat im Studio als die Ali. Wir waren auch bemüht, auf dieser Platte nicht das typische Mark macht die Strophe, Ali macht den Refrain oder umgekehrt zu fahren, sondern tatsächlich da mal ein bisschen ausgefeilter die Sache anzugehen. Und daher kommt es auch, dass teilweise meine Stimme im Hintergrund ist und das eher getragen wird von dem Damengesang. Andererseits gibt es auch Passagen, die eher an alte Dawnbreed-Momente erinnern. Das hat sich alles auch eingespielt. Die Ali stand früher auch nur auf der Bühne rum und war eher der Background. Das musste sich auch erst entwickeln, und das war auch erst nach vielen Jahren, dass es so war, wie es am Ende war.

Musicscan: Wie muss man sich eure Arbeitsweise generell vorstellen? Ihr seid ja über mindestens drei Städte verstreut: Stuttgart, Basel, Berlin mittlerweile. Wie funktioniert das?

Monochrome: Berlin leider seit gestern nicht mehr, weil wir wieder mal eine neue Sängerin haben. Du bist der erste, der das hört. Wir haben jetzt wieder jemanden aus Stuttgart, weil diese Band einen derartigen organisatorischen und logistischen Aufwand betreiben muss, um überhaupt mal gemeinsam im Proberaum stehen zu können, dass es einfach für uns so nicht weitergegangen wäre. Nochmal mit Berlin, das funktioniert einfach nicht. Und auch was das Songwriting angeht, das muss irgendwie kompakter vonstatten gehen. Bisher war es so, dass wir einen Proberaum in Basel haben und in Stuttgart und uns abwechselnd zusammenfinden, wobei das immer nur mit Druck passiert: Wir haben gesagt, die Platte kommt im Januar raus. Das war Anfang letzten Jahres. Dann haben wir angefangen rückwärts zu rechnen: Wenn die Platte im Januar rauskommen soll, wann müssen wir dann das Mastering fertig haben, wann müssen dann die Studioaufnahmen fertig sein, wann muss man anfangen aufzunehmen, wie viele Probewochenenden brauchen wir, wann spielen wir Konzerte? Und das ging dann alles mehr oder weniger uncool geplant vonstatten, aber das geht einfach nicht anders aufgrund der verschiedenen Viten?, sei es Studium, Doktorarbeiten, Diplomarbeiten, Agenturjobs. Es lässt sich eben nur so bewerkstelligen. Und wir schicken uns relativ viele MP3s hin und her, machen immer Aufnahmen im Proberaum, weil wir nicht definitiv wissen, dass wir dienstags oder donnerstags proben, sondern wir proben im März und dann vielleicht mal wieder im Mai. Und dann nehmen wir das eben auf, überlegen uns zuhause was und schicken uns MP3s oder machen Homerecording-Aufnahmen, nehmen Spuren dazu auf und verschicken das. Aus diesem Handwerkertum ist mehr eine Regisseursarbeit geworden.

Musicscan: Gibt es bei euch eine kreative Einheit? Der Helm und der Marten schreiben ja, glaube ich, einen Großteil der Songs. Was bringen dann die anderen Leute bei Monochrome ein?

Monochrome: Nichts (lacht). Eigentlich ist es tatsächlich so, dass der Gitarrist das Riff anbringt. So beginnt letztendlich die Arbeit. Marten produziert teilweise auch Schlagzeug-Beats, die er sich vorstellen kann, und spielt eine Gitarre dazu ein. Da reichen eigentlich zwei Parts, die er dann rumschickt und wir machen uns Gedanken dazu. Und dann beginnt die Arbeit im Proberaum, praktisch aufbauend auf so einem Gerüst, das irgendjemand angeschleppt hat. Manchmal komme ich auch an und sage: Hey, ich hab da neulich dieses Lied gehört und der singt da das und das. So kann das auch mal beginnen. Die Herangehensweise an die Songs ist schon relativ synthetisch, wobei der Feinschliff immer live passiert. Wir merken es da relativ schnell, inwiefern es kompakt ist oder inwiefern er sich umsetzen lässt oder nicht. Wir könnten niemals Stücke nur durch hin- und herschicken ins Studio transportieren. Sie sind ja auch wieder relativ kompakt geworden, so dass man diese Herangehensweise wahrscheinlich nicht vermutet.

Musicscan: Welchen Stellenwert nimmt die Band bei euch nach all den Jahren immer noch ein?

Monochrome: Das ist eine gute Frage. Also früher hat man ja immer gesagt, man kann nicht ohne Musik leben. Und es ist immer alles mehr als nur Musik. Ich bin da immer vorsichtig mit solchen Aussagen, aber Monochrome ist tatsächlich ein bisschen größer als die Summe der einzelnen Teile, weil man dann auch durch so viel Scheiße geht, sei es, dass die Ali raus ist, sei es, dass unser Schlagzeuger herzkrank wurde und nicht mehr konnte. Und wenn du dann merkst, dass du zu keinem Moment wirklich ans Aufhören gedacht hast, trotz aller dieser Rückschläge, trotz der geographischen Probleme, obwohl ich ein Jahr im Ausland war, obwohl einer in die Schweiz zieht, glaube ich, dass es nach wie vor einen Riesen Stellenwert hat.

Musicscan: Du machst jetzt ja mit Sicherheit über zehn Jahre Musik. Hat sich deine Beziehung zur Musik über die Jahre in irgendeiner Weise verändert durch die Erfahrungen, die man gesammelt hat?

Monochrome: Ja, ganz drastisch. Ich bin ja das, was früher negativ im Punkkontext scheiß Plattensammler genannt wurde, und da lässt sich das doch ganz gut nachverfolgen. Von diesem klassischen Indierock, mit dem wir aufgewachsen sind - Sonic Youth, Hüsker Dü oder Punk Bands wie Black Flag Ende der 80er Anfang der 90er Jahre - bis hin zu dieser Krise Mitte der 90er, wo ich praktisch überhaupt keine Lust mehr hatte auf Gitarrenmusik und du dann Dinge entdeckst, die dich genauso mitreißen, wie zum ersten Mal eine Rorschach Platte zu hören, John Coltrane, Captain Beefheart und solche Dinge. Und du stellst dann auch für dich fest, dass es eigentlich gar nicht so weit weg ist von diesen ersten Dawnbreed-Sachen. Die dekonstruieren letztendlich die klassischen Popsong-Schemata genauso, wie wir es getan haben. Nur haben wir das damals nicht aus einem theoretischen Hintergrund getan, sondern es hat sich irgendwie so ergeben. Das war halt unser Verständnis von Krach oder von Songs. Und jetzt glaube ich, dass tatsächlich auch innerhalb der Band die Geschmäcker so weit auseinander gehen, dass der einzige gemeinsame Nenner oder die einzigen Platten, die jeder zuhause hat, eigentlich Fugazi-Platten sind und dass ich mich mit unserem Schlagzeuger eher über Jazz und über Bob Dylan unterhalte als über die neuesten Indie-Platten. Ich glaube auch, dass dieses Indie-Ding der letzten fünf, sechs Jahre völlig an uns vorbei gegangen ist. Nicht weil es irgendwie schlecht ist, sondern es ist einfach, wie als wir damals Dinosaur Jr. super fanden vor zehn, fünfzehn Jahren, die Leute, die wiederum zehn Jahre vorher mit Black Flag groß geworden sind, gedacht haben: was ist denn das jetzt für belanglose Musik. Ich glaube auch, dass dieser Wechsel eine logische Konsequenz ist. Das berührt uns irgendwie gar nicht. Also ich sag jetzt mal Interpol, Art Brut, Franz Ferdinand. Das ist irgendwie alles okay, aber mehr eben auch nicht.

Musicscan: Inwieweit fühlt ihr euch denn noch zugehörig zu der ganzen Punk / DIY Szene?

Monochrome: Also erst mal glaube ich, dass da mittlerweile ein Unterschied ist zwischen dem, was als Punk-Szene bezeichnet wird, und dem, was als DIY-Szene bezeichnet wird. Ich glaube, dass unserem Verständnis nach beides untrennbar gekoppelt ist, also Punk / Hardcore / DIY, wobei man jetzt mittlerweile sagen muss, dass das, was als Hardcore läuft, musikalisch eher in einem Metal-Kontext zu verorten ist als in einem Punk-Kontext, auch strukturell. Ich denke auf jeden Fall, dass wir diese strukturelle Nähe gewahrt haben zu dem, was man wohl DIY nennt. Also dass wir relativ viele Konzerte selbst buchen oder dass wir immer noch an Orten spielen, an denen wir schon vor 10 Jahren gespielt haben wie beispielsweise das AZ Conni in Dresden beispielsweise. Da kommen natürlich Anfragen aus anderen Läden die vielleicht „cooler“ sind oder ein studentischeres Publikum anziehen mögen, aber man spielt immer noch in diesen Läden. Es stand überhaupt nie zur Debatte, dass so etwas wie besetzte Häuser immer noch vorkommt. Ich glaube, dass sich die DIY Szene gar nicht mehr so beschränkt ist auf dieses typische Punk und HC-Ding. Wenn man sich anschaut, dass viele Singer/Songwriter jetzt auch durch besetzte Häuser tingeln können und sich politisch ganz weit davon entfernt haben, aber immer noch einen gemeinsamen ideologischen Hintergrund teilen. Ich glaube, das muss gar kein Widerspruch sein bezüglich unseres Musik und dass wir in solchen Läden immer noch spielen. Ich meine, da müssen wir uns auch nichts vormachen: wir leben von der Credibility aus alten Tagen, dass Leute das stetig mitverfolgen und auch ein bisschen mitgewachsen sind und auch unsere Popeskapaden am Anfang etwas skeptisch gegenüber standen aber dann die Liveumsetzung doch immer noch sehr stark an das erinnert, was wir früher gemacht haben.

Musicscan: Du hast schon eine theoretische Dimension implizit angesprochen. Fehlt dir eine gewisse Abstraktion und diese theoretische Dimension im Pop oder will Pop überhaupt vielleicht gerade das Gegenteil von alldem?

Monochrome: Ich glaube, dass Pop überhaupt keine theoretische Dimension braucht. Zudem ist dieser ganze Diskurs um Hoch- und Populärkultur spätestens mit der Postmoderne, dem Wandel der 80er zu den 90ern, ad acta gelegt wurde. Pop lebt immer von der Emotion und vom Spontanen und letztlich vielleicht sogar dem Antireflexiven. Ich kann zwar privat ein akademisches Interesse an Musik haben, muss das aber nicht unbedingt in unsere Musik transportieren.

Musicscan: Würdest du aber nicht sagen, dass Monochrome eine eher kopflastige Herangehensweise an das Phänomen Popsong ist?

Monochrome: Ja, aber wenn man nur von der Struktur der Musik bzw. der Songs ausgeht, dann nähert es sich immer mehr diesem klassischen Popsongschema an und das, obwohl ich behaupten möchte, dass wir jetzt reflexiver damit umgehen, als wir es vor 12 Jahren mit Dawnbreed getan haben. Würden wir jetzt solche Musik machen, dann würden alle sagen, das wäre total intellektuelles Songwriting. Damals kam jedoch alles letztendlich aus dem Bauch. Jetzt haben die Songs schon diesen Aufbau mit Strophe-Refrain-Bridge-Etc, aber mit dem Pop wird dann eher gesanglich und textlich gebrochen. Ich finde immer, dass Pop und seine Zutaten eher nettes Spielzeug sind. Aber was es für mich ausmacht, sind immer noch die lauten Gitarren. Deshalb kann ich auch mit dem, was heute als Indie gilt, nichts mehr anfangen, weil ich das Gefühl habe, die Leute haben Angst vor Rock oder lauten Gitarren.

Musicscan: Du hast die Texte gerade angesprochen. Lass uns da mal auf eine ästhetische Ebene kommen. Sprachlich seid ihr schon immer dafür bekannt, dass ihr Englisch, Deutsch und Französisch praktisch fließend innerhalb eines Songs mischt. Hat das rein soundästhetische Gründe oder gibt es da auch eine semantische Ebene, die ihr mit diesem Wechsel der Sprachen kommunizieren wollt?

Monochrome: Es ist erstmal, wie du es schon gesagt hast, eine rein ästhetische Sache. Da ist natürlich ein Unterschied zu sagen „Ich denke manchmal an ein Leben voller Abenteuer“ oder „Je pense de temps en temps d’une vie d’aventures“. Das wurde jedoch auch immer weniger und „Ferro“ war fast ausschließlich auf Englisch. Auf „éclat“ ist es wieder nur ganz schwach angerissen. Diese Spielereien spiegeln sich auch eher in den Albumtiteln wider als in den Sätzen selbst. Wenn man jetzt „éclat“ nimmt, kann das so was bedeuten wie ein Aufsehen erregender Vorfall im negativen Sinne oder aber wie in der französischen Übersetzung ein lautes Geräusch oder ein Knall, ein Krach oder ein Splitter. Diese leben schon von der Doppeldeutigkeit. Wenn ich z.B. „hit and run“ im Kontext von One-Hit-Wonder sage, bekommt das natürlich eine ganz andere Gewichtung, semantische Dimension oder Ambivalenz. Manchmal wehre ich mich auch ein bisschen gegen Überinterpretation, weil vieles einfach schlicht Spielerei ist. Es bleibt den Leuten dann überlassen, was sie damit machen.

Musicscan: Gibt es so was wie einen thematischen Schwerpunkt für dich auf der Platte? Ich hab leider nur einen hässlichen Pappschuber ohne Texte.

Monochrome: Das spielt sich meist auf einer persönlichen Ebene. Da gibt es auch viele Alltagsgeschichten, die sich im typischen Popsongformat von Boy & Girl Thematik abspielen. „You gotta leave when your heart says go“ war mal eine SMS, die ich jemandem geschickt habe und es sind so kleine Dinge, die einem dann wieder durch den Kopf spucken und dann irgendwie Eingang finden in Textzeilen.

 
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