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Marr

Interview von: Matthias Rauch mit Dennis Becker und Jan Elbeshausen, am: 05.02.2004 ]

Es gibt immer weniger Menschen, die dieser Tage nicht einen ungemein beißenden Zynismus versprühen, die sich nicht hinter Klischees und Stereotypen verstecken müssen und die nicht versuchen, anders zu wirken als sie wirklich sind. Marr gehören zu dieser Gruppe von Menschen. Glaube ich zumindest. Nein, ich bin mir fast sicher, denn ihr fabelhaftes Debütalbum "Express And Take Shape" lässt keine anderen Schlüsse zu. Auch Dennis und Jan nicht, die mir sehr sympathisch, offen und reflektierend Rede und Antwort standen. Die Themen waren unter anderem The Van Pelt, Überwachungskameras, musikalische Schubladen und die eigene Identität. In diesem Sinne...Express and Take Shape.

 

Musicscan: Erzähl doch mal ein bisschen, was sich seit der letzten Veröffentlichung bei Populoud für euch als Band verändert hat? Wie waren die Arbeiten an "Express And Take Shape"?

Marr: Dennis: Mit der Fertigstellung von "Express And Take Shape" hat sich auf jeden Fall das Interesse für die Band erhöht. Durch den Achtungserfolg des Grand Hotel van Cleef besteht momentan eine sehr große Nachfrage an deren Output. Marr sind deren 1. Veröffentlichung 2004 und somit ein weiterer Exponent an dem deren Arbeit und Qualität gewertet wird. Natürlich auch unsere und entsprechend gab es unterbewusst schon einen gewissen Druck zu spüren, das Beste aus allem zu machen. Es gab im Vergleich zu der Populoud Veröffentlichung aber auch viel mehr Möglichkeiten. Das Artwork wurde diesmal z.B. nicht 100% von uns allein gemacht, sondern in Zusammenarbeit mit zwei tollen Menschen, die Jan kannte und für uns einen unglaublich hohen qualitativen Sprung bedeuten. Des weiteren waren wir diesmal in der Lage zu viel besseren Bedingungen und vor allem mit einem Produzenten - Swen Meyer - ein Album aufzunehmen. Die alten EP's sind ja eher in Vergleich mit Demoaufnahmen zu stellen. Und ich denke, wir haben bei dem Album etwas wirklich Gutes raugebracht. Ich kann von mir zumindest sagen, dass ich echt stolz darauf bin, was wir da alle zusammen unter den teilweise auch widrigen Umständen zustande bringen konnten. Ein wichtiger Punkt der Veränderung bei uns als Band ist, mittlerweile die Möglichkeit zu akzeptieren, Verantwortung abgeben zu können. Das heißt auf das Können und Wissen anderer zu vertrauen, die mit unseren Ideen arbeiten. Das klingt eventuell merkwürdig, aber es gibt innerhalb einer Band genügend Prozesse bei denen man denkt, sie könnte kein anderer als jemand aus der Band betreuen.

Musicscan: Was hat es eigentlich mit dem Titel auf sich? Ist das auch auf die Band zu übertragen?

Jan:

Marr: "Express And Take Shape" ist der Titel eines Stückes auf dem Album, und für mich sehr zentral in der Auseinandersetzung mit diesem ganzen Prozess, dessen was Marr als Band, und der Umstand Musik zu machen an sich, für mich bedeutet. Der Titel hat jedoch nicht die Absicht, Aufruf zu sein oder Fingerzeig oder sonst was dergleichen, und so gibt es innerhalb der Band diesbezüglich wahrscheinlich auch vier individuelle Auslegungen dazu. "Express And Take Shape" bedeutet für mich, in einer Phase der Krise und Unzufriedenheit, sich trotz allem nicht aufzugeben und weiter zu machen, die Hoffnung bei der Stange zu halten. Weiter nach einer Form zu suchen die für einen selbst Sinn ergibt. Irgendwann sagen zu können: Ich bin. Für mich war das halt immer die Musik und der Wunsch das zu machen, was wir mit Marr jetzt letztendlich machen. Das ist ein gutes Gefühl, nach der ganzen Zeit zu sehen, dass man sich schließlich doch in diesem Prozess befindet, so quasi das Coming Out des Künstlers, der sich zwar nach wie vor immer wieder hinterfragt und anzweifelt, auf der anderen Seite aber auch immer mehr die Gewissheit hat, ich will nichts anderes machen als das hier, und deswegen ziehe ich das jetzt durch.

Musicscan: Für mich habt ihr mit dem neuen Album eure musikalische Identität gefunden und euch eure eigene kleine Nische geschaffen, da ihr euch stärker von den damals noch fast überwältigenden Einflüssen wie The Van Pelt distanziert habt. Inwieweit war das eine bewusste Entscheidung, einen etwas volleren Sound anzusteuern und auch mit den Vocals in eine etwas andere Richtung zu gehen?

Marr: Dennis: Da gab es nie eine bewusste Entscheidung. Musik und den Sound weiterzutreiben, entsteht eher im dem Moment aus dem Bauch heraus als dass es im Vorfeld besprochen wird, welche Richtung wir einschlagen. In der Zusammenarbeit mit Swen Meyer wurde uns ein noch mal größeres Feld an Möglichkeiten aufgeschlossen, in dem wir neu agieren, Ideen umsetzen und Erfahrungen sammeln konnten. Die einzige grobe Richtung die es bei uns gibt, ist eigentlich nur die vage Vorstellung möglichst viele Einflüsse zu verarbeiten und es gibt sicherlich bei uns auch einfach nur den Anspruch, nicht permanent gleich zu klingen. Insbesondere fiel Van Pelt auch schon zu Zeiten der EPs nur als sehr geringer Input aus, da es damals einfach nur um ein Stilmittel ging - der Sprechgesang - um mit Jan eine Möglichkeit zu finden, seine Stimme mit der Musik zu binden. Und da steht Jochen Diestelmeyer als Input höher als Chris Leo. Es muss auch dazu gesagt sein, dass Jan eigentlich erst seit der Entstehung der Band Marr singt, das heißt seine ganze gesangliche Entwicklung läuft momentan parallel zur Marr Entwicklung. Ich könnte also noch nicht bestätigen, dass wir mit Marr schon unsere endgültige Identität gefunden haben.

Musicscan: Da ich leider nur eine Promo-CD ohne Texte vorliegen habe, wollte ich mal etwas nachhaken, welche Themen auf der Platte bearbeitet werden, mal abgesehen von Persönlichem?

Marr: Jan: Ganz allgemein findet in den Texten eine subjektive Auseinandersetzung mit der eigenen Person und der Umwelt, der Umgebung und des Alltags statt. Darin hat alles platz an Eindrücken und Dingen die halt grade beschäftigen. Wenn man z.B. durch die Innenstadt läuft und sich so umschaut und dann auf einmal denkt, wow, irgendwie nimmt das ganz schön zu , in der Art und Weise, wie der öffentliche Raum mit Überwachungsmechanismen durchzogen ist, und wie sich dieser Zustand für viele Bürger scheinbar normalisiert hat und als gegeben akzeptiert und sogar erwünscht ist. Diese Auseinandersetzung mit dem Thema findet dann halt in den Texten statt. Da gibt es aber bei Marr konzeptionell keinen Überbau. Halt eher so ein spontanes Gefühl aus dem Bauch heraus. Kann man, glaube ich für die Musik sagen, als auch für die Texte die ich schreibe - zu diesem Zeitpunkt zumindest. Wobei es bei der Platte aber schon noch mal mein Anliegen war, autobiographisch für mich ein paar Dinge auf den Punkt zu bringen und abzuhaken.

Musicscan: Nachdem es der Beipackzettel ja praktisch darauf anlegt, muss ich jetzt auch fragen, was es mit RZA auf sich hat?

Marr: Dennis: Warum gerade die Geschichte auf dem Infoblatt steht, weiß ich auch nicht. Thees fand die wahrscheinlich so lustig obwohl die ganzen anderen Umstände der damaligen US-Tour eher die Hölle waren. Egal. RZA. Das war die endgültige Zollung allen Respekts an Wu-Tang und sonstiger Musikmythen. Wir trafen den Typen an irgendeiner Raststätte in den Staaten auf der Toilette. Der RZA war mit seinem Geländewagen da und hatte 2 Kollegen mit. Alle total zugeknallt mit Goldketten in der Größe und Länge von Mofaketten, unglaublich dichtgeraucht und knüppelrote Augen. Vertrauenswürdig sah das nicht aus, aber RZA meinte alles entspannt und wollte uns Autogramme geben. Dann fiel ihm wohl noch ein, dass er ja noch einen ganz anderen Auftrag hatte und nahm uns zum Kofferraum seiner Geländerutsche und gab uns.. BIKINIS ... Der Wagen war zu drei Vierteln voll mit neonfarbenen Bikinis und der Rest war voll mit Phillys. Während er uns dann erklärt, dass das alles so Zeugs ist, was er für sein damaliges Bobby Digital Album braucht, gibt er noch herbeilaufenden Hausfrauen Autogramme auf Dollarscheinen (!!) und seine Kollegen rollen aus den Bergen von Phillys in aller Ruhe noch mehr Blunts. An derselben Raste standen am nächsten Tag dann noch ONYX mit einer Limousine. Das war es uns dann Wert ein Photo mit dem RZA und einem total zusammengelogenen Text zum "StarTreff" zu Bravo zu schicken...

Musicscan: Inwieweit seht ihr euch noch mit der ganzen Punk- und DIY-Sache verbunden? Hat das eure Herangehensweise an Musik und an Menschen generell beeinflusst?

Marr: Dennis: Unser Umgang mit Musik ist sicherlich durch unser Treiben im Punk / Hardcore beeinflusst und die DIY Philosophie hat auch Gutes für sich, doch musikalisch fühle ich mich in keiner Weise mehr mit Punk verbunden. Es gibt für mich einen respektvollen aber auch kritischen Umgang mit dem jetzigen und dem vergangen Schaffen vieler Leute innerhalb dieser Szene. Generell hat das meine Herangehensweise nur teilweise beeinflusst. Hinter den Scheuklappen kann man sehr schnell auch andere Musikszenen entdecken, die weitaus positiver und kreativer an Ideen arbeiten. Ich gehe mittlerweile mehr mit dem Gefühl konform etwas zu geben, als permanent nur "piss off" zu kreischen.

Musicscan: Mit was verdient ihr eurer Geld, wenn ihr nicht gerade mit Marr unterwegs seid? Was sind andere Leidenschaften neben der Musik in eurem Leben? In was würdet ihr eure Zeit investieren, wenn es Marr nicht gäbe?

Marr: Dennis: Gute Frage. Was das Geld betrifft hangeln wir uns alle durch. Wenn ich Musiker als Beruf sehe, dann haben Olli und ich uns damit das letzte Jahr durchgeschlagen müssen. Für Andre gilt selbiges, da er jetzt nebenbei noch bei Olli Schulz und der Hund Marie mitspielt und Jan, als einziger der einen wirklichen Nebenjob hat, ist noch mit seiner Band Dance Inc. unterwegs. Das bringt alles momentan niemals Geld zum Leben. Daher - Gute Frage. Aber leben tun wir trotzdem. Das was wäre wenn, kann ich nur schwer beantworten. wer könnte das auch. Ich bin zur Zeit komplett mit der ganzen Musikklamotte in Bewegung und hoffe, dass es nicht stehen bleibt.

Musicscan: Was war der schlimmste und der schönste Moment mit Marr bisher?

Marr: Dennis: Der schlimmste Moment war, dass die Band komplett auf der Kippe stand und der Schönste, dass es weitergeht.

Musicscan: Wie hat sich die deutsche Musiklandschaft in den letzten Jahren verändert eurer Meinung nach? Warum gibt es nur relativ wenige Bands, die sich ausschließlich auf das Musikmachen konzentrieren, wenn man das mal mit amerikanischen oder skandinavischen Bands vergleicht? Ist das nur eine Frage der Infrastruktur oder gibt es da vielleicht andere Gründe?

Marr: Dennis: Hmmm. Mir steht leider keine wirkliche Wahrheit vor Augen, mit der ich die deutsche Musiklandschaft mit der amerikanischen oder skandinavischen vergleichen könnte. Ich denke, dass die Entwicklung zu einem "professionellen" Weg ins "musikmachen" überall identisch ist. Eine Band fängt klein an, hat gute Ideen und schreitet damit voran bis sie an den Punkt kommt, wo sich die Begleitumstände verselbständigen und die Band auf einmal eine "professionelle" ist oder angesehen wird. Diesen Weg kann man sicherlich forcieren, er kann aber auch über eine Band hereinbrechen, wie es ja schon mit vielen "The" Bands der Fall ist. Sicherlich gibt es in den Staaten z.B. finanzstärkere Marktmechanismen um NO-Name Bands innerhalb eines halben Jahres in alle Gazetten zu bringen. Ich würde vor allem auch eine Grenze zwischen klassischen Bands und Solokünstlern sehen. Ein Laptoprocker oder jemand aus der elektronischen Sparte hat ja komplett andere Bedingungen. Der benötigt z.B. keinen großen Tourbus, überdimensionale Unterbringung, etc. Wenn 7 Menschen zusammen als Band unterwegs sind, hast du einen wesentlich hören Aufwand in allen Bereichen. Man benötigt irgendwann einen Mischer, einen Fahrer, Merchandiser. Solche Punkte könnten als Gründe für deine Frage stehen. Also ganz trocken gesagt, ist der logistische Aufwand, eine Band in Bewegung zu halten, eine Herausforderung. Die Infrastruktur ist, denke ich, vorhanden, wobei es in einigen Bereichen definitiv krankt. Anhand des Grand Hotels sehe ich, dass vor allem IMMER eine Menge Mut und Risikobereitschaft da sein muss. Scheitern als Chance. Als erkennbare Veränderung der Musiklandschaft habe ich in den letzten Jahren die Bereitschaft beziehungsweise die Normalität entdeckt, sich nicht nur mit einer Sparte Musik zu identifizieren sondern einen ganzen Pool an Musik zu hören. Das hängt vielleicht noch mit meinem Alter zusammen, aber es gab für mich früher eher die klare Abgrenzung zwischen z.B. Gitarren- und Elektronikmusik. Das zeigte sich früher in den Printmedien und auch beim Austausch über Musik. Heute findet man in vielen Medien neben Modernist auch gleich Trail of Dead und neben Madonna die neue Platte von Broken Social Scene. Die gesamte Schubladisierung von Musik ist mittlerweile so nervtötend ausgedengelt, dass es eh keinen mehr interessiert und die Menschen da draußen einfach nur gute Musik aus dem ganzen Wust an Veröffentlichungen haben wollen.

Musicscan: Was sollen Menschen von einer Marr Show mit nach Hause nehmen? Was macht eine gute Show aus?

Marr: Dennis: Für den Sänger der Weakerthans war eine schöner Moment erreicht, wenn man es schafft, dem Einzelnen im Publikum zu vermitteln, dass er nicht alleine ist. Ich weiß nicht, inwieweit so etwas für Marr zutreffen kann, obwohl ich das als einen schönen Punkt empfinde. Eine richtige "Show" ist sicherlich dann immer gut, wenn sie für sich auch Einzigartig ist. Das meint jetzt nicht, dass nur die eine Show damals gut war, weil der Sänger von der Bühne gefallen ist, sondern wenn man während des Konzertes merkt, das es einen Auslöser gab und der sogenannte magische Moment erreicht ist. Das ist dann eigentlich immer dann, wenn mal als Zuschauer berührt ist. Wenn das dann positiv ist - egal in welche Richtung - hat man bestimmt ein gutes Konzert gehabt.

Musicscan: Wie wichtig ist euch Style? Eher ein oberflächliches Übel oder essentieller Teil der Popkultur? Wo liegen die Gefahren und Chancen von Mode und Style für euch?

Marr: Dennis: Style ist ein Begleitumstand den man bewusst oder unbewusst lebt und sowohl Teil als auch Übel der momentanen Popkultur. Es gibt immer Merkmale einiger Bands, die irgendwann so Überhand nehmen, dass die Band in ihrem Ursprung, Musik zu machen, komplett überrollt wird. Es gilt dann eher die Frage, ob die Anzüge in schwarz jetzt eine besondere Bedeutung haben, der Sänger jetzt eine Glatze hat oder das einfach ALLES in ist, was gerade auch nach Low-Fi Vintage Sound klingt. Also eine Frage, die den Kern der Band - na ja, entweder trifft und die Band sowieso ins Bedeutungslose schleudert - verklärt da die Band komplett überinstitutionalisiert wird mit Themen, denen sie sich evt. gar nicht widmet. Wenn andererseits gesagt wird ohne Punk hätte jemand nie die Abnabelung aus seinem Kaff geschafft, ist das sicherlich auch positiv. Ein Stil erzeugt ja auch Reaktionen. Die können dann gut und schlecht ausfallen. Für Marr gilt auf jeden Fall, dass wir unsere Ideen nicht in einem Format a la Marilyn Manson verpacken und uns wenn dann eher wünschen, so etwas eher als Inspiration zu sehen als zu plagiieren und damit hausieren zu gehen.

Musicscan: Wie ist die Beziehung innerhalb der Band und wie läuft bei euch das Songwriting ab? Gibt es da einen Mastermind oder bringen sich alle gleichberechtigt mit ein?

Marr: Dennis: Bei Marr sind Jan und Dennis als Gitarristen die Urquellen für neue Stücke. In der weiteren Entwicklung der Stücke ergibt sich aber eigentlich immer das Kennzeichen, dass alle etwas völlig Eigenes mit einbringen. Sicherlich gibt es hier und da Momente, in denen einer "judged" aber als Band mit einem einzigen Mastermind könnte man Marr nicht bezeichnen.

Musicscan: Wie sieht die nähere Zukunft für Marr aus?

Marr: Dennis: Mitte Februar geht die erste Tour zur Platte los und danach wird alles weitere in Abhängigkeit zu den Reaktionen zur Platte stehen. Das meint jegliche weitere Konzertplanung. Unabhängig davon, soll eine weitere EP aufgenommen werden. Wann und wo steht aber noch nicht fest.

Musicscan: Letzte Worte, was ihr schon immer mal los werden wolltet?

Marr: Dennis: In Köln ist am 01.Februar ein Freund mit 35 Jahren verstorben, der 2 Kinder und eine Frau hinterlässt. Der Gedanke daran, wie urplötzlich jemand aus dem Leben gefegt wird, macht mich total fertig und lässt mich mit einer tonnenschweren Last zurück. Und merkwürdigerweise war einer der ersten Gedanken, die mir durch den Kopf gingen, die totale Abneigung gegenüber einer Szene, die mit Morbidität und Tod kokettiert. Das Leben ist für alle knüppelhart und der Tod ein allgegenwärtiger Bestandteil dessen. Das weiß jeder, aber ich bekomme das Kotzen, wenn ich in solchen Momenten an Leute denke, die von Leid fasziniert sind. Und hiermit spreche ich wie, viele andere, der Familie von Stefan mein Mitgefühl auf diesem Wege aus. Gonna live forever.

 
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