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Commonwealth

Storie von: arne, am 05.02.2019 ]

EIN DOPPELSEITIGER SPIEGEL. Die Mitglieder von COMMONWEALTH leben über drei US-Bundesstaaten verstreut. Gemeinsam verbrachte Zeit ist rar; Kreativität und Emotionalität dafür aber überbordend. „Everyone Around Me“ heißt das Debüt der Band, die für sich völlig zu Recht beansprucht, „aufrichtige Musik für die geschundene Seele“ zu spielen.

 
„Ich denke, dass Zuhörer im intellektuellen Sinne sofort verstehen wollen, worum es bei einem Song oder einer Platte geht und sie sich einfach durch die Tracks bewegen können“, mutmaßt Schlagzeuger Bryce. „Als Künstler und Musiker weiß man aber auch, dass jeder Song von irgendwo her kommt und etwas transportiert, das oftmals nicht so leicht zu greifen ist. Wir hoffen, dass unsere Stücke auf natürliche Weise echt wirken. Wir erzählen keine fiktiven Geschichten oder nicht existente Emotionen. Jedes Lied hat einen Zweck und ist für uns etwas Besonderes, weil es unsere Kreation ist. Wir hoffen, dass wir unsere Kunst mit jedem Hörer erweitern, der bereit ist, zuzuhören. Gleichzeitig wollen wir unsere Zuhörer ermutigen, sich Zeit zu nehmen, um wirklich beurteilen zu können, was wir als Künstler zu sagen haben.“

Und das ist eine Menge. Musikalisch spielen Alternative-Rock und Elemente aus dem Pop-Punk, Post-Hardcore und atmosphärischem Rock zusammen. „Als Titel spricht „Everyone Around Me“ für sich selbst“, weiß der Schlagzeuger. „Dieses Album wurde hauptsächlich in der ersten Person geschrieben. Jeder Song hat seine eigene Bedeutung und Motivation, aber das müssen Hörer einen nach dem anderen durchgehen. Jedes Lied wird aus unserer Sicht in Situationen mit Freunden, Familie, etc. geschrieben. Bei „Everyone Around Me“ als


Titel sind wir gelandet, gerade auch weil es für Hörer einfach ist, sich mit ihm zu verbinden und er es nicht erfordert, etwas unbedingt überdenken zu müssen. Es handelt sich um eine rohe und echte Platte, die von uns bis zum Hörer reicht.“

In der Interaktion entsteht dabei Großes: „Dass wir mehr als bloße Musik bieten, könnte darauf zurück zu führen sein, wer wir als Menschen sind“, so Bryce. „Unser Hauptziel ist es, Musik zu schreiben, die wir persönlich genießen. Musik zu schreiben, die real und nicht erzwungen klingt. Musik, die anderen dabei hilft, das durchzustehen, was ihnen gerade widerfährt. Darüber hinaus wollen wir wissen, wer unsere Lieder hört und sich mit uns verbindet. Wenn dich jemand durch einen doppelseitigen Spiegel anstarrt und du davon wüsstest, würdest du auch wissen wollen, wer auf der anderen Seite steht.“ Das Debüt „Everyone Around Me“ gewährt einen guten Eindruck davon, wer COMMONWEALTH als Band und Menschen sind. Darauf wollen die Musiker aufbauen:

„Beim nächsten Mal werden wir mit verschiedenen Ideen, Sounds, Melodien usw. experimentieren“, freut sich der Schlagzeuger. „Es ist schließlich eine natürliche Sache, sich zu entwickeln. Abgesehen davon glaube ich allerdings nicht, dass wir uns weit von unserem natürlichen Sound entfernen werden, der nun mit dem Debüt definiert ist.“

 
 Links:
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