Go There
INFOS > Interviews-Stories > Details
/ 1 2 3 6 A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W X Y Z [
Interviews/Stories gesamt: 1732

Peace Of Mind

Storie von: arne, am 31.12.2018 ]

(K)EIN ZUFALLSPRODUKT. Der Vollzeit-Einstand von PEACE OF MIND fällt um einiges metallischer als die beiden vorherigen MCDs aus. Das Quartett aus Sonneberg gewichtet seinen Sound auf „Penance“ ein Stück weit neu, bleibt aber weiterhin eine Hardcore-Kombo.

 
Nach dem gleichnamigen Album von IRON MAIDEN haben sich die Thüringer nicht benannt. Darauf ist der gestiegene Metal-Anteil nicht zurück zu führen. Dass der Namen nicht exklusiv ist, stört den Frontmann nicht: „Da sagst du was,“ erwidert Louis. „Uns allen war es wichtig, uns musikalisch und auch stimmtechnisch weiterzuentwickeln. Ich denke, dass wir das gut hinbekommen haben. Ich weiß zwar nicht, warum du die Frage bezüglich IRON MAIDEN nicht stellen wolltest, aber ums kurz zu machen: nein. Ganz ehrlich weiß ich gar nicht mehr, wie er zustande kam. Wir haben nach etwas gesucht, was jeder während seines Daseins auf Erden anstreben sollte und was sich individuell für jeden auslegen lässt. PEACE OF MIND war ein Zufallsprodukt. Ehrlicherweise wurden wir schon des Öfteren von früheren PEACEOFMIND-Bandmitgliedern, die meines Wissens nach auch eine Metal/Hardcore-Kombo aus Deutschland waren, auf unsere Platten angesprochen. Sie waren mit unserer Musik zufrieden, also haben wir den Namen wohl nicht beschmutzt und alle sind zufrieden.“

Die Adjustierung des Metal-Hardcore, wie ihn die Thüringer spielen, drückt sich auf „Penance“ Louis zufolge besonders in einem Stück aus: „Vor allem bei ,Master/Impaler‘ sieht man


meiner Meinung nach, wohin die Reise gehen soll. Es soll härter und metallischer werden, was wir auch in unserem Songwriting-Prozess als oberste Priorität gesetzt haben. Es muss das gewisse Etwas haben. Jeder der Musik macht, hat unterschiedliche Vorstellungen, weiß aber, was ich meine. Das Ganze nach unseren vier Geschmäckern auf den Punkt zu bringen, war für jeden einzelnen Song Anspruch genug.“

Das Debüt von PEACE OF MIND zeichnet sich zudem durch eine düstere Atmosphäre und einen stimmigen Sound-Fluss aus: „Es gab schon Diskussionen darüber, wo und wann welcher Song auf dem Album auftauchen soll,“ verrät Louis. „Bewusst umgestellt haben wir aber nur das, was sein musste, weil das Album lyrisch gesehen eine Geschichte erzählt, die in ihrer Handlung beibehalten werden sollte. Ich hatte mir für meinen Teil alles schon ausgedacht. Live ist das eine andere Sache. Da muss man eine gute Mischung aus bewährten und neuen Titeln finden. Zudem ist man live immer an Zeiten gebunden, weshalb man sich vor allem mit den stärksten Songs präsentiert. Um „Penance“ als Einheit zu verstehen, sollte man sich das Album komplett pressen und für sich selbst entscheiden, ob oder wie die Songs miteinander harmonieren.“

 
 Links:
  facebook.com/peaceofmindhardcore
 
oben
Platte der Woche:

Die letzten Reviews:

  Arch Matheos
  Sacred Reich Iron Regean
  Tanith
  Vader
  Vulture

Interviews/Stories:

  Brothers In Arms
  Tuning
  Periphery

Shows:

  19.05. We Hunt Buffalo - Hamburg
  19.05. Glen Hansard - Berlin
  21.05. The Get Up Kids - Wiesbaden
  21.05. Muncie Girls - Wiesbaden
  21.05. Of Virtue - Hamburg