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The Movielife

Storie von: arne, am 31.10.2017 ]

UND WEITER GEHT‘S. 14 Jahre nach ihrem letzten Album melden sich THE MOVIELIFE mit „Cities In Search Of A Heart“ im aktiven Dienst zurück. Der melodisch-emotionale Punk-Rock des Quintetts aus Long Island klingt bescheiden, nachdrücklich und reif. Zu hören sind ausnahmslos Ohrwürmer, die entweder lebendig adressiert oder balladesk ausgearbeitet werden.

 
„Es ging uns ursprünglich allein darum, Songs zu schreiben und lokale Shows zu spielen,“ erinnert sich Gitarrist Brandon Reilly. „Daraus ist dann mehr geworden. Zunächst haben wir ein Album fertiggestellt und zu touren begonnen. Dadurch sind wir von einem Label gesignt worden, noch mehr getourt und versuchten, der Band Vollzeit nachzugehen, was damals nicht lange gutging. Daran knüpfen wir nun wieder an, und heute wissen wir, worauf wir uns einlassen. Wir schreiben aufregende Songs, füllen Platten und sind wieder live unterwegs. Wir haben es uns fest vorgenommen, dieses Mal auch in Kontinentaleuropa, Japan, Australien und auf Hawaii zu touren. Wir wollen endlich auch die Länder abdecken, in denen wir damals nicht aufgetreten sind.“

Belastbarer, hymnischer Punk-Rock wird aus Sicht von Brandon immer Hörer finden, so dass es sich lohnt, diesem Stil die Treue zu halten: „Ich wüsste keinen Punkt, an dem ich stoppen müsste. Es gibt so viel, dass es zu thematisieren gibt. Und ein Thema kann auf eine Million Arten umgesetzt werden. Man muss nur findig und willens sein. Unsere Leben und die Welt verändern sich ohne Unterlass. Das spiegelt sich unweigerlich in der Kunst wider, auch in unseren Songs. Das neue Album zeigt, wo wir uns gerade befinden und was uns derzeit bewegt. In den letzten 15 Jahren ist eine Menge passiert, was wir mit „Cities In Search Of A Heart“ rekapitulieren


und aufarbeiten. An Ideen und Themen hat es wahrlich nicht gemangelt.“

Schwieriger war etwas anderes, verrät der Gitarrist: „Die größte Herausforderung für uns bestand darin, herauszufinden, wer THE MOVIELIFE im Jahr 2017 sind und wofür wir stehen wollen. Seit wir eine Pause eingelegt haben, ist viel passiert. Zunächst mussten wir uns über unsere musikalische Stimme klar werden. Das anschließende Songwriting bereitete uns keine Bauchschmerzen, schließlich mussten wir nur noch umsetzen, was unseren Band-Spirit auszeichnet. Um ein solch kohärentes Album zu erschaffen, haben wir viele Songs, die nicht ins Gesamtbild gepasst haben, verworfen.“

Das Songwriting ist als intensiver und persönlicher Prozess zwischen Brandon und Sänger/Gitarrist Vinnie Caruana verlaufen: „Unsere Zusammenarbeit ist vorbehaltlos offen gewesen. Wir standen uns mit einer Gitarre in der Hand gegenüber und haben so eng wie niemals zuvor zusammen gearbeitet. Seit den Zeiten von „Forty Hour Train Back To Penn“ hat Vinnie als Songwriter enorm viel hinzugelernt. Es ist beeindruckend, welch tolle Songs er heute schreibt. Es gab nur eine Maßgabe: wir sind unseren Emotionen gefolgt. Die Inspiration war also schon in uns, noch bevor wir überhaupt mit dem Songwriting gestartet sind. Vinnie und ich haben uns gegenseitig unsere Herzen ausgeschüttet. So sind die Songs entstanden. Nichts anderes hört man.“

 
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