Go There
INFOS > Interviews-Stories > Details
/ 1 2 3 6 A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W X Y Z [
Interviews/Stories gesamt: 1633

Dagoba

Storie von: arne, am 27.08.2017 ]

ROCK ON! DAGOBA legen mit „Black Nova“ ihren siebten Longplayer vor. Die Franzosen setzen weiterhin auf einen aufgeschlossenen Heavy-Sound zwischen NeoThrash, Industrial und Groove-Metal, der längst Relevanz und Wiedererkennungswert besitzt.

 
Anlässlich des 20-jährigen Band-Jubiläums kommt das Album gerade Recht: „Mit Blick auf meine Zeit in DAGOBA verknüpfe ich ausschließlich positive Erinnerungen,“ sagt Kreativkopf Shawter. „Mir ist bewusst, dass bei jedem Abenteuer nicht das Ziel selbst, sondern der Weg dahin das Entscheidende und Spannende ist. Mit diesem Bewusstsein genieße ich jede Sekunde. In all den Jahren hat es viele tolle Touren, erfüllende Proben, herausfordernde Studio-Aufenthalte und all die anderen Dinge gegeben, die das Leben jeder Band ausmachen. Schlechte Erfahrungen wie Unfälle auf Tour sind uns nicht erspart geblieben, doch von meiner Mentalität her umarme ich das Leben und mache das Beste daraus. Also Rock on!“

Als wesentliche Lehre aus zwei Dekaden steht für den Frontmann nur eins: „Ich habe gelernt, dass man eine Band nur mit Gleichgesinnten erfolgreich fortführen kann, die mit Leidenschaft bei der Sache sind. Wem die Motivation abhandenkommt, für den ist in unseren Reihen kein Platz. Rock’n’Roll basiert nun einmal auf Leidenschaft.“ Der Titel des neues Albums greift diese Gewissheit auf: „Eine Nova ist ein Stern, der explodiert und langsam seine ursprüngliche Helligkeit wiederherstellt,“ erklärt Shawter. „Dieses Bild ist direkt von unserem Line-Up inspiriert, in dem es wieder Veränderungen gegeben hat. Jeder Song thematisiert das Leben oder zwischenmenschliche Begebenheiten – jeweils anhand einer


kosmischen Metapher. Ich bin vom Kosmos inspiriert, weil er unendlich ist und uns zugleich daran erinnert, wie klein wir sind.“ Bei der kreativen Arbeit vertraut der Gitarrist und Sänger allein auf sich:

„Das Songwriting ist für mich ein subjektiver Prozess. Was andere erwarten, ist mir völlig egal. Ich schreibe einzig und allein die Tracks, die ich selbst hören möchte. Wenn die Leute später sagen: „Das sind DAGOBA, doch sie gehen die Dinge wieder anders an.“, dann bin ich zufrieden. Darauf bin ich stets aus.“ Für „Black Nova“ war die Stoßrichtung für den Frontmann klar:

„Die Programmierungen werden noch bewusster und tragender eingesetzt, wodurch das Album noch kontrastreicher ausfällt. Das Tempo fällt insgesamt etwas langsamer als zuletzt bei „Tales Of The Black Dawn“ aus, doch gleichzeitig finden sich auch die schnellsten Stücke, die ich je geschrieben habe. Der Ausgangspunkt ist für mich stets derselbe. Ich mache mich von allem frei, denn ich bin darauf aus, mich zu fordern und mit Originalität zu überraschen. Nur, wenn ich das tue, stimmt meine Motivationslage. Stilistisch bleibt es grundsätzlich beim Metal, das ist klar. Doch die Arrangements und Zutaten können sich durchaus verändern. Die Seele des Sounds von DAGOBA bleibt dabei erkennbar, denn der Hauptsongwriter ist stets derselbe. Daran ändern auch Zugaben wie Orchestrierungen oder Programmierungen nichts.“

 
 Links:
  facebook.com/dagoba13
 
oben
Platte der Woche:

Die letzten Reviews:

  Cor
  Nasty
  The Black Dahlia Murder
  Diablo Blvd.
  Implore

Interviews/Stories:

  Rings Of Saturn
  Alazka
  3rd Grade Burn

Shows:

  26.09. Ensiferum - Bochum
  26.09. Imminence - Berlin
  26.09. Across The Atlantic - Berlin
  26.09. Alazka - Berlin
  27.09. Ensiferum - Langen