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Mors Principium Est

Storie von: arne, am 25.01.2017 ]

FASZINIERENDE SCHLÜSSE. Mit „Embers Of A Dying World“ erscheint das dritte Album von MORS PRINCIPIUM EST unter Beteiligung von Andy Gillion. Der britische Gitarrist hat nach seinem Einstieg 2011 die kreativen Zügel zusehends in die Hand genommen und stellt dem Melo-Death der Finnen nunmehr gleichberechtigt neo-klassische Elemente an die Seite.

 
„Für mich ist es entscheidend, fesselnde Songs zu schreiben,“ erzählt der Brite. „Es bringt nichts, lediglich gute Riffs aneinander zu reihen. Das ist zu wenig, denn dann fehlen die Spannung und aufregende Wendungen. Jedes Stück muss für sich schon musikalisch eine eigene Stimme und ein starkes Thema aufweisen. Nicht minder wichtig ist es, jedem Track Leidenschaft mit auf den Weg zu geben und den Hörern eine Geschichte zu erzählen, die sie nachvollziehen können. Das ist die eigentliche Herausforderung. Riffs und Soli sind nur Mittel zum Zweck und nicht mehr als ein Aspekt unter vielen. Als Songwriter ist es mein Ziel, die Leute zu faszinieren und sie eigene Schlüsse ziehen zu lassen.“

Die skizzierte Arbeitsweise verlangt auch den Musikern einiges ab: „Anfangs hatte ich Schwierigkeiten, in die richtige Stimmung für das Songwriting zu finden,“ gibt Andy zu. „Das „Dritte-Album-Syndrom“ hatte Besitz von mir ergriffen. Mental musste ich mich davon frei machen, dass es Leute gibt, die konkrete Erwartungen an unsere neue Platte richten. Den unterstellten Ansprüchen wollte ich gerecht werden, während ich gleichzeitig bestrebt war, unseren Sound weiter zu entwickeln. Nachdem ich diese gedankliche Sperre überwunden hatte, ist unser bislang abwechslungsreichstes Werk entstanden. Es eröffnet uns neue Optionen, weil es breiter gelagerte Einflüsse umfasst. In vielerlei Hinsicht


ist trotzdem ein typisches MORS PRINCIPIUM EST-Album entstanden.“

Der Gitarrist spielt mit seiner Äußerung auf die stärker gewichtete neo-klassische Schlagseite von „Embers Of A Dying World“ an: „Ich möchte weniger von einer neuen musikalischen Qualität als vielmehr davon sprechen, dass wir unseren Sound auf die nächsthöhere Evolutionsebene gehoben haben. Das wird gerade in der Orchestrierung deutlich. In meinen Augen verändert das unser Spiel jedoch nicht drastisch, sondern erweitert es auf natürliche Art und Weise. Es ist für mich eine logische Weiterentwicklung, dass unsere Arrangements nunmehr an Tiefe und epischem Anstrich gewonnen haben.“ Gleichzeitig wird eine fortschreitende Emanzipation deutlich:

„Wir sind nach wie vor von Melo-Death-Gruppen wie AT THE GATES beeinflusst und verstehen uns in ihrer Tradition,“ bekräftigt Andy Gillion. „Ausgehend von diesen Einflüssen haben wir unseren eigenen Ansatz definiert und verfolgen ihn. Obwohl wir uns weiterhin dem Melo-Death zugehörig fühlen, integrieren wir doch viele verschiedene Einflüsse in unsere Songs, mit denen wir uns von anderen absetzen. Für mich sind MORS PRINCIPIUM EST eine episch und emotional aufspielende Melo-Death Metal-Band, die überdies Synthies und orchestrale Klänge in ihre Musik einarbeitet.“ Mit Blick auf „Embers Of A Dying World“ trifft diese Charakterisierung mehr denn je zu.

 
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