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Blessthefall

Storie von: arne, am 06.09.2015 ]

Mit „To Those Left Behind“ erscheint das fünfte Album der Band aus Phoenix. Trotz einiger Touren in Europa sind BLESSTHEFALL hierzulande kaum mehr als ein Geheimtipp. Zumindest Hörer zwischen Post-Hardcore und MetalCore sollten das Quintett kennen (lernen). Ihre Songs legt die Gruppe als beständigen Wechsel harter-heftiger und zugänglicher-seichter Elemente an. Entsprechend eindrücklich und intensiv nimmt man ihr Spiel wahr. Lebenshilfe gibt es von den Musikern gratis.

 
„Bei BLESSTHEFALL hat sich schon immer alles darum gedreht, auch den schwierigen Situationen etwas Positives abzugewinnen,“ erzählt Frontmann Beau Bokan. „Wir wollen in unseren Songs aufzeigen, dass es am Ende des Tunnels tatsächlich Licht gibt und es möglich ist, Leid hinter sich zu lassen. Es ist unser Ziel, Musik zu erschaffen, die unsere Hörer positiv beeinflusst.“ Ob es sich dabei um einen metallisch geprägten Song handelt, einen Hardcore-Track oder ein eher poppiges Lied ist egal. Bei diesem Quintett geht es stets energetisch und intensiv zu:

„Das korrespondiert mit unserem Live-Spiel,“ kontert der Sänger spontan. „Auf der Bühne lassen wir unseren Emotionen freien Lauf. Unsere Songs folgen derselben Idee und spiegeln das wider. Wir verwenden viel Zeit auf das Schreiben der Musik, aber auch der Texte. Beides besitzt für uns einen gleich hohen Stellenwert. Das eine funktioniert schließlich nicht ohne das andere. Deshalb prüfen wir alle Aspekte eingehend – meine Texte, aber auch jedes Riff, jeden Drum-Part, etc. – bis wir davon überzeugt sind, dass wir es nicht besser hinbekommen.“ Die poppige Komponente im Spiel setzen BLESSTHEFALL nicht ein, um kommerziellen Anklang zu finden:

„Natürlich gibt es Bands, die nur darauf aus sind, Hits für das Radio zu schreiben und denen die Fan-Basis egal ist. Ich befinde mich nicht in der Position, sie dafür zu kritisieren,“ äußert Beau. „Unser Anspruch ist es, das zu spielen, was wir fühlen und darauf zu vertrauen, dass wir unsere Hörer finden. Im Radio werden wir jedenfalls kaum gespielt. Auf dem Cover von Magazinen finden wir ebenso nicht statt. Dennoch bin ich stolz auf das, was wir erreicht haben. Unsere Musik spricht für sich selbst. Der Hype ist für andere Gruppen reserviert.


“ Mit „To Those Left Behind“ legt die Formation aus Phoenix ein Album vor, das ihr neue Möglichkeiten für die Zukunft eröffnet. Partiell geht es genereller und an anderer Stelle prägnanter zu. Der Sänger sieht das genauso:

„Wir haben bewusst experimentiert und weitaus mehr Songs geschrieben, als sich nun auf dem Album finden. Deshalb hatten wir die Gelegenheit, die besten von ihnen auszuwählen und zusammen zu stellen. Wir glauben weiterhin an das Album-Konzept und haben eines erschaffen, das man von Anfang bis Ende hören soll. Deshalb schreiben wir Songs, die sich voneinander unterscheiden, die interessant arrangiert sind und die ihre Hörer involvieren. Dass wir selbst von verschiedenen Genres beeinflusst sind, hört man dabei deutlich heraus. Die eingesetzten Elemente aus dem Pop-Punk, Metal, R&B, Pop, etc. belegen es. Dem Grunde nach stehen wir treu zu unserem Hardcore-Stil, doch wir lassen auch andere Einflüsse zu, wenn es sich anbietet.“

Der spontane, ergebnisoffene Zugang zum eigenen Band-Dasein äußert sich auch beim Schreiben der Texte, wie Beau Bokan verrät: „Als wir mit der Arbeit an „To Those Left Behind“ gestartet sind, hatte ich noch keine Vorstellung davon, in welche Richtung es inhaltlich gehen würde. Ich habe zunächst mit verschiedenen Arten des Textens experimentiert und mich letztlich für ein eher generelles Thema entschieden. In den Songs beschäftige ich mich mit Liebe, Verlust, Untreue und der Auflösung der physischen Existenz. Das Album ist der Versuch, diejenigen anzusprechen, die die liebe, und so etwas wie Rache an denjenigen zu üben, die mich betrogen haben. Es sind normale zwischenmenschliche Themen, die so formuliert sind, dass man sich schnell in den Texten wiederfindet.“

 
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