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A Gorgeous Machine

Storie von: arne, am 14.12.2014 ]

Die Findungs-, Reife- und Vorbereitungsphase ist abgeschlossen. Mit der Veröffentlichung ihres Debüts „Future City Girl“ werden A GORGEOUS MACHINE nun verstärkt medial und auch live Präsenz zeigen, um ihren „Female-Fronted Alternative-Metal“ unter die Leute zu bekommen.

 
Bassist Fabian Schär zufolge stellen die Mittelfranken dabei bewusst ihre Songs in den Fokus. Sich selbst nehmen die Musiker zurück: „Für uns soll in erster Linie die Musik und das damit verbundene Artwork – vor allem das „Future City Girl“ – im Mittelpunkt stehen. Wir als Einzelpersonen sehen uns als nicht so wichtig an. Allein schon die Info, dass du eine Band aus Nürnberg, Berlin oder Hamburg bist, kann den Eindruck eines Hörers beeinflussen. Des Weiteren wollen wir Vergleiche mit anderen Bands vermeiden, da auch dies den Blinkwinkel einengen kann. Unsere Musik soll wahrgenommen werden, wie sie ist. Am Ende kommt es darauf an, ob ein Song Hörer anspricht, berührt und ihnen gefällt – oder nicht.“

Zugang zum Spiel von A GORGEOUS MACHINE findet man schnell, denn die Gruppe setzt auf die Kombination härterer Riffs und melodischer Eingängigkeit, wobei das Songwriting bauchgesteuert und natürlich erfolgt: „Die Basis unseres Daseins ist die Musik an sich“, formuliert es der Bassist. „In ihrem Kontext haben wir uns gefunden. Die Musik ist der Grund, der uns zusammen gebracht hat, Spaß erleben lässt und kreative Impulse in uns auslöst. Eine stimmige Mannschaft in einer Kombo zusammen zu bekommen, ist alles andere als selbstverständlich. Manchmal dauert das Jahre. Die Entwicklung unseres Sounds hat sich gerade im letzten Jahr mit der Aufnahme des Albums verändert. Nicht nur, dass wir uns noch stärker als sonst mit unseren Zielvorstellungen auseinander gesetzt haben. Auch der erstmalige äußere Einfluss eines Produzenten hat uns geprägt, reflektieren lassen und Impulse für Veränderungen gegeben. Im nächsten Jahr wollen wir möglichst oft auf die Bühne und, soweit es die Zeit zulässt, auch wieder an neuem Material arbeiten.“

Das Debüt „Future City Girl“ erscheint auf Songs For Somebody Records und damit auf einem bandeigenen


Label, was auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist: „Das war eine sehr bewusste Entscheidung“, erzählt Fabian Schär. „Erstens hatten wir einfach Bock drauf, das selbst in die Hand zu nehmen. Zweitens muss man ehrlicherweise sagen, dass wir uns aus dem ersten Grund um nichts anderes bemüht haben. Wir sind zufrieden, wie es läuft.“ Die Gründe dafür liegen auf der Hand und sind etwa im Stolz auf das mit „Future City Girl“ Erreichte zu suchen:

„Wir haben drei Jahre im Bunker gesessen und Songs geschrieben, die wir so stark finden, dass wir entschieden haben, das Zeug muss auf eine Platte. Die ganze Aktion dauerte fast ein Jahr, Abende und Wochenenden wurden schlichtweg aufgefressen. Aber wenn jetzt irgendein Mensch, den wir noch nie gesehen haben, unsere Platte kauft und sich ein Autogramm als Wertanlage wünscht, dann war es das wert. Die Bestätigung unserer Band ist uns natürlich wichtig, nur muss man dabei selektieren, von wem man diese bekommt. In vielen Fällen ist das Feedback nicht objektiv und viel zu übertrieben. Heutzutage wird oftmals schnell über etwas geurteilt. Zwischen dem persönlichen Geschmack und dem musikalischen Konzept gilt es zu unterscheiden. Ein häufiges Feedback über „Future City Girl“ ist, dass das Gesamtwerk in sich stimmig erlebt wird. Das gefällt mir. Ehrliche Meinungen aus dem Blickwinkel der musikalischen Überzeugungskraft lesen wir gerne.“

Was den Sound von A GORGEOUS MACHINE aus Sicht des Bassisten auszeichnet, kann Fabian problemlos benennen: „Unser Trademark ist einfach ehrliche Musik ohne großen Schnickschnack. Wichtig ist uns die nicht immer einfache Gratwanderung zwischen interessanter, innovativer und gleichzeitig eingängiger Musik. Jedes Lied soll seinen eigenen Charakter, seine eigene Geschichte haben, ohne dabei zu stark aus dem Gesamtkonzept zu fallen.“

 
 Links:
  facebook.com/agorgeousmachine
 
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