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Starset

Storie von: arne, am 04.12.2014 ]

Musik ist Kunst. Kunst ist eine Wissenschaft. Die Debütanten von STARSET pflegen einen wissenschaftlichen Zugang zu ihrer Band und verstehen sie als Gesamtprojekt, das nicht allein auf den musikalischen Aspekt zu reduzieren ist.

 
„Die visuellen Elemente von STARSET besitzen für uns große Bedeutung“, erzählt Sänger Dustin Bates. „Unser Ansatz ist vielschichtig und bindet Videos, Musik, Internet-Inhalte, Kurzgeschichten und Live-Demonstrationen gleichberechtigt mit ein, um die Botschaft der Starset Society zu verbreiten. Unser cineastischer Sound hilft uns dabei, weiter in diese Richtung vorzustoßen.“ Unter Nutzung von Elementen aus dem Alternative- bzw. NuRock und Pop erschafft die Gruppe aus Columbus, Ohio gefällige, eingängige Stücke, was nach Aussage des Frontmanns kein Zufall ist:

„Gemeinsam mit Produzent Rob Graves habe ich einen Sound entwickelt, der cineastisch, episch, dynamisch und verbindet ausfällt und das lyrische Thema des Aufsteigens und Überwindens adäquat einrahmt. Die Texte sind dabei eher von indirekter Bedeutung, denn ich wollte meine Themen zwar setzen, das Album aber gleichzeitig zugänglich halten. Ich habe mich zurück genommen, um es zu vermeiden, zu weit zu gehen und die Leute zu verlieren. Die Hörer sollen schließlich inspiriert und nicht abgestoßen werden.“

Überdies verfolgen STARSET einen ambitionierten Ansatz, der den Rock insgesamt voranbringen soll: „Den Sound von „Transmissions“ bezeichne ich als cineastischen Rock“, so Dustin. „Unsere Musik verstehe ich als Soundtrack der übergreifenden Bewegung der Starset Society, die wir repräsentieren. Das ist die Grundlage meiner Inspiration. Darüber hinaus möchte ich frisch klingende, coole Songs erschaffen, die die stagnierenden Tendenzen der gegenwärtigen Rock-Szene durchbrechen. In wiederkehrenden Wellen ist Rock immer mal wieder Underground, so wie derzeit. Ich möchte gern treibender Teil einer Gruppe sein, die den Rock wieder cool aussehen lässt. Dieses Ziel haben wir noch nicht erreicht, doch wir arbeiten


daran.“

Wer sich mit den Positionen der Starset Society beschäftigen will, erhält 2015 die Gelegenheit, wie der Frontmann, auf seine Texte angesprochen, ankündigt: „Ich beschäftige mich mit vielen Themen und Autoren aus ganz unterschiedlichen Bereichen wie der Wissenschaft, Technik, Politik oder Wirtschaft. Alles verbindet sich zu unserer Botschaft. Nächstes Jahr werden wir unsere Ansichten und Überzeugungen kompakt zusammen gefasst als Novelle veröffentlichen. Dann wird unsere Stoßrichtung klarer.“

Das musikalische Antlitz von STARSET wird sich ebenfalls weiter entwickeln. Das kündigt Dustin Bates im Rückblick auf die Entstehung des Debüts schon jetzt an: „Für „Transmissions“ wollten wir Songs erschaffen, die eigenständig klingen, Substanz besitzen und dennoch zugänglich sind. Ich habe bewusst auf den Mainstream abgestellt. Ob bzw. inwieweit mir das gelungen ist, kann ich nicht sagen, doch ich habe alles gegeben. Nächstes Mal werden wir es aber noch vehementer angehen. Ich will die Ohren der Hörer noch stärker fordern. Das ist zwar das Gegenteil von dem, was die meisten anderen Rock-Bands tun, doch anders geht es nicht.“ Und weiter:

„Für dieses Album hatte ich eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wohin sich die Songs entwickeln sollten. Im Songwriting hat das meine Entscheidungen beeinflusst, wodurch bestimmte Abzweigungen kategorisch ausgeschlossen waren. Ich kann schon jetzt versprechen, dass unser nächstes Album anders klingen wird – dynamischer, stellenweise komplexer und härter, aber bisweilen auch noch softer und poppiger. Man muss sich verändern und neue Dinge ausprobieren. Auf diese Art und Weise erschafft man wirkliche Abwechslung. Wir sind dazu bereit und wollen musikalisch nicht in vorgefertigte Boxen gesteckt werden.“

 
 Links:
  facebook.com/starsetonline
 
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