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In This Moment

Storie von: arne, am 16.11.2014 ]

NUN ERST RECHT. Die Kalifornier von IN THIS MOMENT sind mit „Black Widow“ bei Major Atlantic angekommen. Davon beeindrucken lässt sich die Band aber nicht, sondern geht ihren Weg unbeirrt weiter. Das fünfte Album steht für progressiv-schwergewichtige Crossover-Klänge, die Elemente aus dem Industrial-, Alternative- und NuMetal sowie Heavy- und Gothic-Rock mit einer verbindenden Pop-Note kombinieren.

 
So war das schon zuletzt auf „Blood“, auch wenn die Musiker in der Wahrnehmung vieler Heavy-Fans nach wie vor mit ihrer stilistischen Vergangenheit kämpfen. „Es ist unglaublich, wie lange sich Vorurteile halten,“ äußert Gitarrist Chris Howorth im Gespräch. „Den MetalCore-Stempel schleppen wir seit unserer Frühphase mit uns herum und werden ihn nicht los. Sicherlich besitzt unser Debüt MetalCore-Einflüsse, doch seither hat sich bei uns viel getan. Zu Beginn wussten wir noch nicht, wer wir musikalisch sind und was wir wollen. Als Band mussten wir unseren Sound finden. Ich kann nur hoffen, dass diejenigen, die uns immer noch als MetalCore sehen, das neue Album hören. Dann können sie feststellen, dass wir heute einen anderen Stil pflegen, der Wiedererkennungswert besitzt.“

Den entscheidenden Entwicklungssprung nahmen IN THIS MOMENT interessanterweise gerade in dem Moment, als es mit der Band fast vorbei war: „Im Vorfeld von „Blood“ standen Maria und ich plötzlich alleine da, alle anderen hatten die Gruppe von heute auf morgen verlassen. Wir haben uns gefragt, ob oder wie es weitergehen kann und welche Erwartungen wir an eine Zukunft richten. Als Konsequenz haben wir uns kreativ ohne Kompromisse ausgelebt und das umgesetzt, was wir schon immer tun wollten. „Blood“ ist zusammen mit unserem Produzenten Kevin Churko (u. a. FIVE FINGER DEATH PUNCH, HELLYEAH, OZZY OSBOURNE) entstanden. Im Arbeitsprozess


hat sich für uns alles verändert. Seither klingt alles anders und neuartig.“

Auf dem fünften Longplayer setzt sich das nahtlos fort, wobei die Beachtung, die der Vorgänger erfahren hat, die Kalifornier bestätigte, auf dem richtigen Weg zu sein: „Es war uns ein Anliegen, den Sound weiter zu entwickeln, den wir für uns etabliert haben“, so Chris Howorth. „Unsere Songs sollen heavy und voluminös sein sowie mit satten Gitarren und einem guten Maß an Aggression daher kommen. Gleichfalls soll es in ihnen aber auch experimentell und eingängig zugehen. Die Breite der Einflüsse und Stilelemente lässt unsere Tracks für ganz unterschiedliche Hörer und Vorlieben interessant werden. Diesen Umstand schätzen wir besonders und fördern ihn auf „Black Widow“ aktiv. Maria hat weiter intensiv am ihrem Singen gearbeitet und auch sonst bauen wir all das weiter aus, was wir auf „Blood“ begonnen haben.“

Obwohl IN THIS MOMENT ihr Major-Debüt vorlegen, schalten sie nicht zurück, sondern loten ihren übergreifenden Ansatz wagemutig aus. Hierin äußert sich der zugrunde liegende Anspruch: „Viele Metal-Bands beschränken sich selbst, indem sie sich auf die anerkannten Regeln im Metal limitieren. Mir reicht das nicht. Ich möchte aus dieser Box ausbrechen und mir eigene Wege und Ausdrucksformen im Heavy-Spektrum suchen. Der Sound und die Kreativität bestimmen die Richtung und sind das einzige Limit; nichts anderes.“

 
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