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Sonic Syndicate

Storie von: arne, am 14.05.2014 ]

DIE MELO-DEATH-POPPER SIND WIEDER DA! SONIC SYNDICATE beenden ihre Kreativpause und melden sich mit ihrem fünften Album gewohnt energiegeladen und hymnisch zurück. Die Selbstbetitelung der Platte drückt das bestmöglich aus.

 
„Irgendjemand muss den Kids ja zeigen, wie moderner melodischer Metal klingen kann“, äußert sich Nathan James Biggs selbstbewusst und mit einem Augenzwinkern. „Das Genre ist mehr und mehr verwässert, weil es heutzutage so viele Crossover-Gruppen gibt. Natürlich ist Variabilität toll und besitzt viele Vorteile. Doch gerade der schwedische Melo-Death ist eine klar definierte Spielart, deren Essenz nicht verloren gehen darf. Vor dem Hintergrund dieser Aussage ist unser Rezept simpel. Wir spielen die Art von Songs, die wir im Blut haben und setzen dabei auf die Stärken unserer Spielart. Zu hören sind demnach große Riffs, wummernde Drums und dicke Chöre, die Hörer dazu einladen, einzustimmen.“

Wer die im schwedischen Falkenberg gegründete Band kennt, weiß, dass SONIC SYNDICATE selbst auch ein Crossover-Potenzial besitzen. Der britische Frontmann stimmt dem auf das bissiger und geradliniger umgesetzte Comeback-Werk bezogen zu: „Es dürfte niemanden überraschen, dass wir Pop-Metal-Gruppen wie PAPA ROACH, LIMP BIZKIT oder LINKIN PARK schätzen. Gleichfalls hören wir aber auch gerne härtere Bands wie DARK FUNERAL, CRADLE OF FILTH, DIMMU BORGIR oder SLIPKNOT. Darüber hinaus zudem jede Menge Old School-Metal und -Rock, aber auch modern orientierte Gruppen. In unserem Songwriting scheuen wir uns nicht davor, diese unterschiedlichen Einflüsse zuzulassen, wenn es passt. Mit dieser


Arbeitsweise haben wir zu unserem eigenständigen Sound gefunden. Unsere Platten tendieren mal zum einen, mal zum anderen Ende des Spektrums. Unser Comeback-Album ist wieder aggressiver ausgefallen, aber das ist nur eine Momentaufnahme. Wichtiger als die genaue Zusammensetzung der Songs ist uns, dass wir Spaß haben und unseren Gefühlen Ausdruck verleihen.“

SONIC SYNDICATE nehmen es also, wie es kommt, wobei im Falle des Fünftwerks auch die Auszeit ihre Spuren hinterlassen hat: „Schon bevor es im letzten Jahr ernsthaft losging, haben unser Gitarrist Robin und ich viele Ideen ausgetauscht und gemeinsam entwickelt“, so Nathan. „Dann stellten wir sie den anderen vor. Ich kann mich noch genau an John’s (Schlagzeug) Gesicht erinnern, als er den Refrain von ,The Flame That Changed The World‘ zum ersten Mal hörte. Er hat breit gegrinst und direkt eingestimmt. Das beschreibt die Stimmung des gesamten Arbeitsprozesses. Niemals zuvor hatten wir so viel Spaß beim Songwriting. Dennoch finden sich dunkle Zwischentöne und eine düstere Note über das gesamte Album hinweg. Nach all der Zeit mussten wir wieder Dampf ablassen und denjenigen, die es verdienen, den Mittelfinger zeigen.“

Vier Jahre nach „We Rule The Night“ erscheint ein starkes Modern-Metal-Album mit großen Hymnen, das eine ideale Grundlage für die anstehenden Tour-Aktivitäten von SONIC SYNDICATE darstellt.

 
 Links:
  sonicsyndicate.com
 
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