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One Last Legacy

Storie von: Arne, am 23.02.2014 ]

Die Pfälzer von ONE LAST LEGACY stellen sich auf ihrem Debüt „Chapter One ...Into The Unknown“ als satt rockende, emotional aufwühlende Gruppe vor. Elemente aus dem Alternative-Metal, Post-Grunge und Modern-Heavy-Rock verbinden sich zu einem schwergewichtigen, eingängigen Sound, der ob seiner Bauchsteuerung und den Verweisen auf Größen wie Alter Bridge, Godsmack, Audioslave, Stone Temple Pilots oder Alice In Chains gefällt.

 
„In erster Linie versuchen wir, Musik zu schreiben und umzusetzen, die uns gefällt und hinter der wir stehen“, äußert Sänger Alexander Wildberger. „Wenn unsere Musik auch anderen gefällt, freuen wir uns riesig darüber. Das ist natürlich gerade, wenn man am Anfang steht, auch ein Stück weit Bestätigung und Motivation. Allerdings würden wir an unserer Scheibe auch keinen Ton ändern, wenn sie nicht gut ankommen würde, da wir mit unserem Einstand wirklich zufrieden sind.“ Das Quintett ist seit zwei Jahren aktiv und pflegt einen amerikanisch gefärbten Sound, der sich als Mischung aus unter Strom stehenden und akustischen Nummern darstellt. „Wir haben keinen Slogan, dem wir die Musik unterordnen bzw. anpassen“, erzählt der Frontmann. „Das macht das Ganze natürlich schwieriger. Aber warum sollten wir uns ohne Not einengen? Aus Musikersicht ist die Breite genial, da man ständig andere Ideen einstreuen kann, die man sonst vielleicht verwerfen müsste, obwohl man sie gut findet. Wir sind umgekehrt an die Sache herangegangen und versuchen jetzt, das Ergebnis unseres künstlerischen Schaffens mit Worten zu beschreiben. Unsere Vielfältigkeit erschwert die Stil-Beschreibung oder griffige Formulierungen. Selbstverständlich ist uns aber schon klar, dass sich das Ganze zu 99 Prozent zwischen Heavy-Rock und Metal abspielt, aber auch das ist ein breites Feld.“

Dass „Chapter One ...Into The Unknown“ in Eigenregie von ONE LAST LEGACY erschienen ist, liegt nicht daran, dass es keine interessierten Labels gab, verrät Alexander: „Wir haben das Album im ersten Anlauf bewusst selbst veröffentlicht, um die Dinge in der eigenen Hand zu haben. Uns lag zwar das eine oder andere Angebot vor. Die vertraglichen Voraussetzungen entsprachen aber nicht unseren Vorstellungen. Grundsätzlich sind wir natürlich an einem Deal interessiert, brauchen diesen


aber nicht um jeden Preis, nur um uns als „signed“ oder „Band mit Plattenvertrag“ bezeichnen zu dürfen.“ Das Selbstbewusstsein der Pfälzer kommt nicht von ungefähr und ist berechtigt. Jenseits ihrer Songs folgen die Debütanten ebenfalls ihrer Intuition und damit liegen sie in allen Belangen richtig:

„Die Musik als solche und auch die Gefühle, die wir den Hörern vermitteln wollen, sind klar die oberste Priorität. Oft ist sogar erst das Gefühl dafür da, das der Song ausdrücken soll, bevor ich die Gitarre in die Hand nehme und ein Riff oder eine Melodiefolge suche, die dem musikalisch nahe kommt, während gleichzeitig die ersten Textfragmente entstehen.“ Beim Hören von „Chapter One ...Into The Unknown“ entsteht durchaus der Eindruck, ONE LAST LEGACY verfolgten das Ziel, eingängige Heavy-Rock-Hymnen zu schreiben, was Sänger Alexander umformuliert, ohne zu widersprechen: „Wir haben die Songs so geschrieben, wie wir sie selbst gut finden und wie wir sie uns von Alben erhoffen, die wir in unsere CD-Player stecken. Wir hatten kein fixes Raster oder Schema, in das die Songs passen mussten. Ob, das letztlich zusammen passt, war beim Schreiben erst einmal egal. Das ist im Untertitel „..Into The Unknown“ mit ausgedrückt.“ Die Arbeit im Ungewissen war für die Pfälzer erfolgreich, wie ihr Debüt nun nachhören lässt:

„Auf jeden Fall! „Chapter One“ hat unsere Vorstellungen um ein Vielfaches übertroffen. Sowohl was den Sound betrifft als auch den Anklang bei den Hörern. Wir haben Songs parallel zu den Aufnahmen geschrieben. Dadurch, dass wir alles in Eigenproduktion gestemmt haben, blieb genügend Freiraum, um mit der einen oder anderen Idee zu experimentieren und den Songs den finalen Schliff zu geben. Der Titel des Albums ist bewusst so gewählt, weil wir nicht wussten, wo uns die musikalische Reise letztlich hinbringt.“

 
 Links:
  onelastlegacy.com
 
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