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Within The Ruins

Storie von: arne, am 01.08.2013 ]

RIFFS, BEER, TOURING, FRIENDS. So benennen WITHIN THE RUINS ihre Interessen auf Facebook. Diesen Worten lässt die Extrem-Kombo Taten folgen. In ihren Songs huldigt die Gruppe aus Westfield, Massachusetts großen Riffs, vertrackten oder bissigen Rhythmen und handwerklichem Anspruch. Ebenso verstehen es die Musiker, ihrem Songwriting eine Lockerheit mitzugeben, die flüssiges Hören ermöglicht und den Abwechslungswert der neuen Platte „Elite“ sichert.

 
Neue Freunde und Tour-Erlebnisse sind da nicht weit, doch Shouter Tim Goergen (ex- ARCHAIC) ist es wichtig, darauf zu verweisen, dass das Dasein einer extremen Metal-Gruppe nicht nur Eitel Sonnenschein ist: „Viele Leute haben keine Vorstellung davon, welche Entbehrungen es bedeutet, Mitglied einer tourenden Band zu sein. Das frustriert von Zeit zu Zeit, doch ich habe gelernt, damit umzugehen und es professionell zu nehmen. Es ärgert mich jedoch nach wie vor, wenn die Leute uns als Deathcore bezeichnen. Wir sind eine astreine Metal-Band! So sollen uns die Leute auch wahrnehmen. Da wir unterschiedliche Stilelemente zusammen bringen, ist es allenfalls etwas schwieriger, uns zu fassen.“

Vor dem Hintergrund der im Sound von WITHIN THE RUINS eigestreuten Moshparts, Breakdowns und Shouts sowie zweier Alben für Victory Records ist der Core-Verweis trotz versierten Handwerks und offenkundiger Metal-Neigungen nicht von der Hand zu weisen. „Elite“ ist aber tatsächlich das bislang metallischste Werk der Amerikaner: „Dieses Album mussten wir einfach machen“, sagt Tim mit Nachdruck. „Nun ist unsere Position zementiert. Als Band haben wir den Beweis erbracht, dass wir etwas zu sagen und Bestand haben. Wir alle sind bis an unsere Leistungsgrenze gegangen und haben ein Monster von einem Album erschaffen. Doch natürlich denken wir schon darüber nach, wie wir „Elite“ toppen können.“

WITHIN THE RUINS


vertrauen ihrer Intuition und setzen auf eine natürliche Evolution: „Wir halten es simpel und spielen aufrichtige Musik“, so der Shouter. „So etwas hören wir selbst gerne, also ist es auch für uns genau das Richtige. Es ist schön, zu sehen, dass die Leute es ebenfalls zu schätzen wissen. Bullshit wird es uns niemals geben. Das kann ich versprechen!“ Jedes der neuen Stücke besitzt eine eigene Identität. Dadurch entwickelt sich ein vielschichtiges und variables Drittwerk, das elf gewichtige Argumente für neuerliche Tour-Aktivitäten mitbringt:

„Seit ich im Alter von 14 Jahren das erste Mal PANTERA live gesehen habe, will ich nichts anderes, als Teil einer Metal-Band zu sein. Dieser Wunsch ist heute noch genauso stark wie damals. Meine Eindrücke und Empfindungen auf unseren Shows sind so intensiv wie zu Beginn. Daraus ziehe ich meine Motivation und überwinde die Probleme des Alltags. Mit zunehmendem Alter bereitet es größere Bauchschmerzen, wenn man pleite ist oder sich einem andere Hindernisse in den Weg stellen. Da hilft es ungemein, zu wissen, warum man das alles tut. Was wir für uns einfordern, ist das, was wir verdienen. Wir opfern eine Menge, um WITHIN THE RUINS am Laufen zu halten. Anerkennung und ein wenig Erfolg sind der Lohn unserer Anstrengungen. Wir wissen, dass wir niemals so groß wie METALLICA sein werden, aber ein gefestigter Platz im Metal sollte für uns drin sein.“

 
 Links:
  facebook.com/withintheruins
 
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