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Battlecross

Storie von: arne, am 16.07.2013 ]

Die aus Detroit, Michigan stammenden BATTLECROSS pflegen einen Thrash Metal, der als schlüssiger Kompromiss aus Fokussierung, Brutalität und Eingängigkeit inszeniert wird und sich aus Traditionsbewusstsein und einer moderner Note speist. Mit „War Of Will“ erscheint das zweite Album der Band für Metal Blade, auf dem sich die Musiker gemeingefährlich und verdichtet präsentieren.

 
Frontmann Kyle „Gumby“ Gunther zufolge ist die Gruppe erleichtert, ihren Tour-Marathon endlich mit neuem Material fortsetzen zu können: „Die Songs der ersten Platte sind vor vier oder fünf Jahren entstanden. Seither spielen wir sie. Es war wirklich höchste Zeit, endlich neue Tracks zu haben.“ Zur Frage, ob „War Of Will“ das Zweit- oder Drittwerk von BATTLECROSS ist, äußert der Sänger: „Unser eigentliches Debüt „Push Pull Destroy“ ist noch mit dem alten Sänger entstanden, der die Band bald danach verlassen hat. Als ich hinzu kam, haben wir dieselben Songs noch einmal eingespielt und das Ergebnis ist auf Metal Blade als „Pursuit Of Honor“ erschienen. Hätten wir das nicht getan, wäre es unmöglich gewesen, die ersten Touren zu spielen. Wir hatten keine Zeit, neue Songs zu schreiben, also war es unsere einzige Option. Da sich neben den Titeln nur die Sänger unterscheiden, sehen wir „War Of Will“ als unser zweites richtiges Album an.“

Ebenfalls Klärung bedarf die Frage, ob das Line-Up der Thrasher wieder komplett ist. Die Personalie des neuen Drummers ist jedoch noch geheim: „Es gibt bereits eine Lösung, doch über die darf ich noch nicht sprechen. Zuletzt hat auf unseren Konzerten Kevin Talley (aktuell bei Six Feet Under) ausgeholfen und mit ihm lief es richtig gut. Er ist ein verrückter Schlagzeuger und bereichert jede Band. Die Platte wiederum ist von Shannon Lucas (ex-The Black Dahlia Murder) eingespielt worden, der ebenfalls in einer eigenen Liga spielt. In seine Fußstapfen zu treten und seine Ideen zu spielen, wird nicht einfach sein. Deshalb haben wir uns die nötige Zeit gelassen, jemanden zu finden und zu testen, der dem gewachsen ist. Bald werden wir darüber sprechen können.“

Apropos The Black Dahlia Murder, mit dieser Band werden BATTLECROSS bisweilen verglichen, was Kyle freut, er jedoch nicht so recht annehmen möchte:




„The Black Dahlia Murder sind eine tolle Band und ich schätze sie sehr. Wie wir sind sie ebenfalls aus Detroit, Michigan. Sie haben uns in den Anfangstagen sehr geholfen. Ich würde uns musikalisch aber nicht in derselben Kategorie sehen. Doch wann immer wir mit ihnen in seinem Satz auftauchen, ehrt uns das und erfüllt uns mit Stolz. Und als Einfluss kann man sie durchaus bezeichnen.“ Der spritzige Thrash von „War Of Will“ verlangt aber eher nach Verweisen auf Lamb Of God, Testament, Pantera oder Slayer. Es ist bekannt, dass BATTLECROSS eingefleischte Thrash-Heads sind:

„Noch immer können wir es gar nicht so richtig glauben, dass wir nun gemeinsam mit den Bands auf der Bühne stehen, zu denen wir vor fünf Jahren noch aufgesehen haben und davon träumten, es ihnen gleich zu tun. Nun hängen wir mit unseren Helden ab und haben sogar eigene Fans. Kommendes Wochenende spielen wir mit Metallica. Mehr geht nicht.“ Dass Metal Blade in Bezug auf das Quintett von „True Champions Of American Heavy Metal“ ist für die Musiker eher Ansporn als Lob:

„Das versuchen wir jeden Abend auf Tour zu beweisen. Wir geben stets alles, denn wir stammen aus einer Stadt, die für harte Arbeit und ein toughes Umfeld bekannt ist. Das hat uns geprägt. Auch wir arbeiten hart und nehmen nichts für selbstverständlich, sondern verdienen uns unsere Lorbeeren. Man muss zu den Leuten gehen und sich vor ihnen beweisen. Anders geht es nicht.“ Kyle stellt, sofern alles gut läuft, auch Tour-Aktivitäten für Europa in Aussicht, zumal sich BATTLECROSS inzwischen mehrfach durch die USA gespielt haben und sich in der nächsten Zeit ein wenig rarer machen wollen:

„Wir haben keine Angst davor, den Leuten in Europa zu zeigen, was unserem Verständnis nach guter Thrash Metal ist. Genau den gibt es auf „War Of Will“. Diesbezüglich vertrauen wir auf unsere eigene Einschätzung, denn wir sind eingefleischte Metal-Fans.“

 
 Links:
  facebook.com/battlecrossmetal
 
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