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The Uprising

Interview von: arne mit Andreas, am: 05.06.2013 ]

Mit "Fear the Truth" legt die Melo-Death-Kapelle THE UPRISING ihren ersten Longplayer vor. Der Weg zu dessen Veröffentlichung ist von einigen Stopelsteinen gepflastet gewesen, über die Sänger Andreas Auskunft gibt.

 

Musicscan: Vor noch nicht allzu langer Zeit habt Ihr Euren Namen von Bleeding Hate in The Uprising geändert. Welche Hintergedanken und Absichten habt Ihr mit diesem Schritt verknüpft? Inwiefern drückt der neue Name besser das aus, was Ihr macht? Wie wollt Ihr den Namen ausgelegt / verstanden wissen? Was soll man damit verbinden?

The Uprising: Durch den Namen Bleeding Hate wurden wir meist mit der rechtsextremen Szene in Verbindung gebracht und dem wollten wir ein Ende setzen. Dadurch, dass man im Leben viele Rückschläge einstecken muss und man immer wieder aufstehen muss, soll The Uprising somit einen Bezug auf diese Tatsache darstellen und auch in unseren Texten werden solche Lebenssituationen beschrieben.

Musicscan: Wie ist es grundsätzlich um Eure Motivation und zielgerichtetes Arbeiten bei Euch bestellt? 2003 gegründet, erscheint 2013 das Debüt. Warum hat das so lange auf sich warten lassen? Allein die personellen Wechsel sind hier aber nicht als Grund akzeptiert ;-)

The Uprising: Die Motivation war stets vorhanden und der Drang zur CD- Produktion war gross. Aus finanziellen Gründen war es uns leider bis anhin nicht möglich eine richtige Produktion zu bezahlen, jedoch erblickten über die Jahre einige Demos das Licht der Welt.

Musicscan: Ihr selbst ordnet Euch unter Melo-Death ein – ein Genre, in dem sich viele Bands tummeln und die Anforderungen an das Beherrschen der Instrumente und die Kreativität hoch sind: Warum seid Ihr mit The Uprising genau hier unterwegs, wie pusht Ihr Eure Kreativität, wie seht Ihr Eure Band im Abgleich mit Eurem regionalen Umfeld und im internationalen Kontext?

The Uprising: Durch die vielen verschiedenen Einflüsse aus dem Thrash, Core und Djent Bereich verleiht es dem eigentlichen melodic Deathmetal definitiv eine neue Note, mit der wir uns, so denken wir, auch positiv Präsentieren können und uns in diesem Genre durchsetzen können.

Musicscan: Wie würdet Ihr Euren bisherigen Weg vom Sound her beschreiben bzw. einordnen? Wo seid Ihr gestartet, wo steht Ihr heute, wie geht es wohl weiter, wohin wollt Ihr überhaupt?

The Uprising: Unserern Anfang fanden wir im melodic Thrash mit Einflüssen aus dem Deathmetal. Über die Jahre haben wir uns weiterentwickelt und durch die fortwährende Entwicklung der gesamten Metalszene fanden wir auch immer wieder neue Einflüsse. Auch mit dem Eintritt unseres Sängers Andi fassten wir nun stark Fuss im melodic Deathmetal.

Musicscan: Wenn der Pub, in dem die Release-Show stattfinden soll, kurz vorher schließt, scheint das schon ein schlechtes Omen zu sein. Oder nicht? Wie lief der Start mit Fear the Truth? Was gab es bislang für Reaktionen? Was sagen die Leute auf den Shows?

The Uprising: Von der Schliessung des Lokals liessen wir uns nicht beeindrucken und konnten uns im riesegen Proberaum von Asaviga austoben ( Fettes Danke noch einmal ;) ) Durch den bisherigen CD- Verkauf dürfen wir sagen , dass FEAR THE TRUTH gut gestartet ist und die bisherigen Rückmeldungen der Käufer, sowie die Reviews von Metal Magazinen war stets Positiv.

Musicscan: Beschreibt doch mal bitte das Gefühl, mit dem ihr Fear the Truth veröffentlicht habt. Gerade nach der langen Vorlaufzeit ist das für die Band ja ein richtiger Höhepunkt. Und wenn Ihr jetzt einen selbstkritischen Blick auf das, was Ihr abgeliefert habt, werft, was gibt es über die Platte zu sagen? Was ist Euch gut geglückt, worüber ärgert Ihr Euch inzwischen vielleicht? Wo wollt Ihr ansetzen, um Euren Sound weiter zu entwickeln?

The Uprising: Die Veröffentlichung war wie Weihnachten, Geburtstag und Orgasmus zugleich! Für die nächste Produktion werden wir uns definitiv mehr Zeit lassen um wirklich alle Feinheiten zu Perfektionieren.

Musicscan: Grundsätzlich scheint Euer Songwriting eher bauchgesteuert abzulaufen und auf einer Art „Fan-Perspektive“ zu basieren. Trifft es diese Umschreibung? Was ist Euch wichtig, wenn Ihr Songs schreibt? Was müssen Ideen haben, um von Euch zu Songs weitergeführt zu werden und dann auch den Weg auf eine Platte zu finden?

The Uprising: Unser Songwriting basiert wirklich auf dem Bauchgefühl, wobei man auch sagen muss, dass auch Rückmeldungen unserer Freunde Einfluss darauf nehmen. Ebenso ist es uns wichtig, dass unserer Songs eine klare Struktur enthalten und Wiedererkennungswert besitzen. Unsere Ideen müssen uns von Anfang an begeistern und dazu treiben sie gleich fünf, sechs mal zu spielen und sie sofort aufzunehmen, dass sie nicht verloren gehen. Wenn dies der Fall ist werden sie zu einem Song weitergeführt.

Musicscan: Was darf man von Euch 2013 noch erwarten? Welche Pläne gibt es, Fear the Truth live zu supporten? Wann, mit wem, wie lange?

The Uprising: Viele neue Songs sind bereits jetzt schon live zu hören und die Idee eines 2. Albums/ EP ist bereits vorhanden. Konzertmässig ist eine kleine Tour (Schweiz, Süddeutschland und Österreich) mit Eye on Perdition Ende 2013 Anfangs 2014 zu erwarten. Ebenfalls versuchen wir bei Festivals Fuss zu fassen.

 
 Links:
  theuprisingmetal.com
 
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