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Purgatory

Storie von: arne, am 06.12.2012 ]

Später als erhofft ging es für die Death Metaller von PURGATORY erst im Winter 2012 zu Patrick W. Engel in den Temple Of Disharmony, um ihr neues Album „DEATHKVLT – Grand Ancient Arts“ einzuspielen. Schlagzeuger Lutz hatte sich im September kurz vor dem geplanten Studio-Termin das Sprunggelenk verletzt und musste zunächst genesen.

 
„Das war ein herber Rückschlag für uns“, rekapitulier Gitarrist René. „Wir hatten schon konkrete Pläne, was Promotion und Release-Date betrifft, die wir über den Haufen werfen mussten. Die Gesundheit hat aber natürlich Priorität. Wir hatten noch Glück, dass der Heilungsprozess recht schnell von statten ging. Während der ungeplanten „Auszeit“ haben wir weiter an den Songs gearbeitet, denn wir wollten unbedingt vermeiden, in ein Loch zu fallen. Jetzt schauen wir nach vorn, nehmen das Album auf und legen in Zusammenarbeit mit War Anthem Records einen neuen Veröffentlichungstermin fest.“

Die ostdeutsche Band hat ihre neue Platte personell unverändert geschrieben, so dass sich Fans auf eine Verdichtung des bekannten und beliebten Stils von PURGATORY freuen dürfen: „Grundsätzlich lässt sich sagen, dass jeder, der etwas mit ursprünglichem, brachialem und finsterem Death Metal anfangen kann, Gefallen an dieser Scheibe finden wird“, zeigt sich René erwartungsfroh. „Wir sehen „DEATHKVLT – Grand Ancient Arts“ als logische Weiterentwicklung von „Necromantaeon“, die nochmal eine Ecke atmosphärischer und düsterer ausfallen wird. Wir machen dort weiter, wo wie 2011 aufgehört haben. Einen abschließenden Kommentar kann ich aber natürlich erst geben, wenn die Produktion vorüber ist.“ Aufgrund positiver Erfahrungen in der Vergangenheit sind PURGATORY wieder zu Patrick W. Engel gegangen:

„Patrick ist schon seit vielen Jahren ein enger Freund der Band“, erzählt René. „Er hat ähnliche Ansichten bezüglich des Death Metal und wir ergänzen uns in unserer Arbeitsweise. Seine Einstellung ist professionell, als Producer und Sound-Engineer ist er erfahren. Das schafft Vertrauen, und schon die Produktion von „Necromantaeon“ verlief sehr entspannt. Daher waren wir uns bereits damals sicher, dass wir weiter mit ihm zusammenarbeiten würden.“

Gegenwärtig


sind die Ostdeutschen gerade dabei, den neuen Songs im Studio den letzten Schliff zu geben:

„Wir sind noch mit dem Aufnahmeprozess beschäftigt und auf das gespannt, was wir mit Patrick noch alles aus den Songs herausholen können. Das Songwriting für „DEATHKVLT – Grand Ancients Arts“ ist enorm lang gewesen. Außerdem ist es das dritte Album, das wir mit einem konstanten Line-Up geschrieben haben. Jeder kennt die Arbeitsweise der anderen, und wir haben uns mittlerweile sehr gut aufeinander abgestimmt. Wir gehen also mit einem sehr guten und sicheren Gefühl an die ganze Geschichte heran. Hätten wir auch nur den Hauch eines Zweifels an den Songs, wären wir nicht ins Studio gegangen. Wir sind überzeugt, ein wirklich finsteres Stück PURGATORY loszulassen.“

Wer die früheren Platten des Quartetts kennt, die häufig mit Vader in Verbindung gebracht worden sind, wird sich angesichts dieser Ausführungen auf rohen, kompromisslosen Death Metal freuen: „Wir selbst sind große Fans und spielen die Musik, die wir selbst auch hören wollen“, meint Gitarrist René.

„Die Band nimmt über die ganzen Jahre einen sehr hohen Stellenwert in unseren Leben ein. Wenn es um PURGATORY geht, geben wir immer 100 Prozent oder lassen es sein. Wir werden nichts tun, nur damit wir es getan haben. Mit „DEATHKVLT – Grand Ancients Arts“ wollen wir wieder ein Album abliefern, das uns zufrieden stellt. Dabei haben wir uns zum Großteil auf unser Bauchgefühl verlassen. Das Grundrezept für uns sind nach wie vor Geduld und Ausdauer. Wir probieren viel aus und verwerfen es am Ende wieder, wenn es nicht passt. Wir arbeiten kontinuierlich an Songs, bis wir ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt haben. Jeder Song auf dem Album soll für sich stehen können, sich aber letzten Endes doch in das Gesamtbild einfügen. Da es da draußen genügend Maniacs gibt, die ähnlich denken und ticken wie wir, bringen wir unseren Death Metal unters Volk und versuchen so, die Szene weiterhin gut zu unterstützen.“

 
 Links:
  purgatory666.de
 
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