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Abiotic

Storie von: arne, am 12.10.2012 ]

Mit ABIOTIC hat Metal Blade eine junge, viel versprechende Band aus Florida unter Vertrag genommen. Das Material der letztjährigen Debüt-MCD „A Universal Plague“ erscheint mit drei weiteren Tracks komplett neu eingespielt als Vollzeit-Einstand „Symbiosis“, der es in sich hat und seinem Titel zur Ehre gereicht. Das Quintett aus Miami betreibt die Verflechtung extremer Metal-Sounds mit Prog und weiteren Überraschungen.

 
„Wir sind eine technische Death Metal-Band und ziemlich entspannte Typen, die gerne auf Tour sind, Leute treffen sowie Musik schreiben und aufnehmen“, stellt Gitarrist John Matos ABIOTIC vor. „Wir sind stark von Bands wie Death, Cynic, Necrophagist, The Faceless und The Black Dahlia Murder beeinflusst. Und: We love to shred! Neben dem Death Metal finden sich in unseren Songs etliche andere Stile, die unsere breit gelagerten Interessen widerspiegeln. Das reicht von Jazz und klassischer Musik bis hin zu Salsa. Diese mit den extremen Einflüssen zu kombinieren, hat uns geholfen, unseren Sound schnell zu entwickeln und ihn als eigenständig zu definieren“. Tollkühne Höchstleistungen, insbesondere der beiden Gitarristen und des Drummers, lassen beim Hören die Kinnlade klappen, denn das Handwerk der Debütanten ist herausragend:

„Um es bildhaft auszudrücken: wir sind ein kleiner Fisch in einem riesigen Ozean“, relativiert John sogleich. „Mit unserem Debüt stellen wir uns unseren Helden und der übrigen Metal-Welt vor und melden Anspruch darauf an, uns längerfristig positionieren zu wollen. Wir fühlen uns The Black Dahlia Murder und As I Lay Dying stark verbunden, und deshalb ist es toll, auf demselben Label wie sie zu sein. Sie haben bewiesen, dass man mit harter Arbeit und Ausdauer erfolgreich sein und seine Träume verwirklichen kann. Nichts wird uns aufhalten, wir geben alles.“

Die Kombination von Deathcore/Tech-Death und Prog, wie sie auf „Symbiosis“ zu hören ist, beweist es und kommt dem Ziel nahe, eigene Spuren im Genre zu hinterlassen. Gerade die Momente, in denen der Bass sehr präsent eingesetzt wird und es spacig-abgedreht zugeht, sorgen für Aha-Effekte und lassen aufhorchen:

„Es gibt viele Substile und Möglichkeiten, eine Band wie die unsere zu klassifizieren. Wir selbst stellen uns in eine Reihe mit The Faceless, The Contortionist, Beneath The Massacre und Fleshwrought


– Gruppen, die in ihrer Musik technische, melodische und schwergewichtige Aspekte verbinden. Als Deathcore würde ich uns eher nicht bezeichnen, auch wenn das viele Leute tun. Ich verstehe uns als technischen Death Metal. Wir lieben es, an unsere Leistungsgrenze und darüber hinaus zu gehen. Es ist toll, dass es viele Bands gibt, die dasselbe tun und uns antreiben, noch mehr zu investieren und noch weiter zu gehen. Wenn es um technischen Death Metal geht, soll man auf uns zählen können.“ Geht es beim Quintett aus Florida im Stile der ersten Platte weiter, sind sie bald eine feste Größe. Das steht außer Frage. ABIOTIC outen sich schließlich auch als gute Songwriter, denen Variabilität wichtig ist und die über den Tellerrand hinaus schauen:

„Wir bewegen uns nicht im luftleeren Raum“, meint der Musiker. „Natürlich streben wir danach, frische, neue Tracks zu schreiben. Andererseits stehen wir aber immer in der Tradition unserer Vorbilder, die nachwirken. Die Songs entstehen bei uns immer in Etappen. Matt, unser anderer Gitarrist, und ich kommen zumeist mit Riffs oder Ideen für ganze Passagen zu den Proben und dann jammen wir. Die anderen Mitglieder geben Input, und die Tracks entstehen dann nach und nach. So stellen wir sicher, dass sich alles natürlich und nachvollziehbar entwickelt. Nichts ist erzwungen und alles stammt wirklich aus unseren Händen. Diese Art und Weise des Songwritings schätze ich sehr wie auch die Tatsache, dass wirklich jeder Input gibt. So können unsere verschiedenen Einflüsse und Sichtweisen zusammen spielen und sich miteinander verbinden. Die Songs, die so entstehen, sprechen sowohl gestandene Metal-Fans als auch neue Hörergruppen an“.

„Symbiosis“ bietet viel Input, den es zu verarbeiten gilt, und noch mehr Ansätze, ausgiebig erforscht zu werden. So bindet das Quintett aus Miami Hörer und verankert sich bei der relevanten Klientel!

 
 Links:
  facebook.com/Abioticfl
 
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