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Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones

Interview von: Flo & x-neiki mit Dicky Barrett, Tim Burton, am: 18.12.2002 ]

Am 18.Oktober 2002 spielten die mächtig mächtigen Bosstones endlich wieder in Berlin. Es war klar, dass die Ska-Core-Veteranen an diesem Abend wieder mit vollem achtköpfigen Einsatz eine schweißtreibende Messe zelebrieren würde. Zusätzlich hatten die Bosstones nach der enttäuschenden "Pay Attention" und einem Labelwechsel weg vom Major diesmal mit "A Jackknife To A Swan" eine wirklich erstklassige Scheibe im Gepäck.

 

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: TB: Was für ein Interview ist das? Für ein Magazin?

Musicscan: Ja, das ist ein Berliner Musikmagazin für ganz Deutschland...

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB:Internet?

Musicscan: Nein, nur Print...

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Oh, schön. Vielleicht beantworte ich eure Fragen. Ich halte mich für einen zu grossen Star um für ein Internetmagazin Fragen zu beantworten

Musicscan: Ja, man kann auch feststellen, dass ihr nicht sehr gut im Internet vertreten seid.

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Da scheiss ich drauf. Ich stehe über dem Internet.
TB: was ist eine gute Internetpräsenz?

Musicscan: Naja, eine Homepage natürlich, ne Menge Interviews, sowas wie zehn verschieden Fanseiten zu haben.

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: unsere Fans sind da draussen und leben, statt im Internet irgendwelche Seiten einzurichten. Die bekloppten WEEZER haben sowas.

Musicscan: Gut, jedenfalls Glückwunsch zu eurer neuen CD, die ist hervorragend.

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Danke. Siehst Du, wir verbringen unsere Zeit, gute Musik zu machen, nicht im Internet!

Musicscan: Ihr seid mit der neuen Platte auf Side One Dummy Records, nicht mehr bei Island Def jam. Wie seid ihr dort gelandet? Wolltet ihr dorthin?

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Es war ein langer Weg und ich werde versuchen, es kurz zusammenzufassen. Am Anfang waren wir auf TAANG!, einem kleinen Independent-Label in den USA. Die waren nicht gut, sie waren unehrlich. Die Dinge standen schlecht, also sind wir zu Mercury Records, was uns wirklich gut gefallen hat. Sie haben sich viel Mühe gegeben. Dann gab es aus irgendwelchen Gründen, die ich bis heute nicht verstanden habe, eine Art Fusion und plötzlich waren wir bei Def Jam. Für eine Platte, ‚Pay Attention', das war gar nicht gut. 'Side One Dummy' wird von Freunden von uns gemacht
TB: Wir kenne diese Leute seit vielen Jahren. Joe Sib ist ein Freund schon seit wir mit seiner Band auf Tour waren. Sie heissen WAX, er war auch in einer Band namens 22 JACKS, aber ich glaube, die sind in Europa beide nicht sehr bekannt.

Musicscan: Aus Boston?

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: TB: Nein, sie sind aus Los Angeles. Es ist zur Zeit eine gute Zeit für eine Punkrockband, auf einem Punkrocklabel zu sein. Vor einigen Jahren war es gut, auf einem Majorlabel zu sein, weil man eine Menge Geld mit denen verdienen konnte.

Musicscan: Was wäre also der Hauptunterschied zwischen Pay Attention und Jackknife?

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: So denke ich nicht. Ich denke, PA war für uns zur damaligen Zeit die perfekte Platte. Das war die Platte, die wir damals machen wollten, ganz unabhängig von welchem Label auch immer.
TB: Bei den Aufnahmen im Studio gab es meiner Meinung nach nicht so viel Unterschied, nie, zwischen keinem unserer Alben. Wir gehen rein, wir schmeissen ein paar Songs aufs Band. Wir sind keine Band, die ihre Lieder erst im Studio schreibt, unsere Stücke sind immer schon fertig wenn wir ins Studio gehen. Also war es auch egal, welches Label es ist.

Musicscan: Ihr hattet als Band immer viele Freiheiten mir euren Platten...

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Wir, äh, ja. Wir machen immer genau die Platten, die wir machen wollen. Naja, wir hatten nie die Freiheit zu sagen, der neue Video sollte aber nicht mehr als 300Mio$ kosten.
TB: Der grösste Unterschied zwischen einem Major und einem kleinen Label ist doch, wie sie die Platte vermarkten und wieviel Werbung sie machen. Majorlabel schmeissen eine Menge Geld weg um teure Videos zu produzieren und dann versuchen sie damit, dich auf allen Kanälen zu platzieren und das ist totaler Scheiss.

Musicscan: Wie der 300.000$-Video für Pay Attention?

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: TB: Genau. Was damals ganz okay war, weil es damals funktioniert hat. Aber wir haben in der Zwischenzeit niemals aufgehört zu arbeiten. Und jetzt ist es definitv besser, auf einem kleinen Punklabel zu sein, daß die Punkszene im Blick hat. Sie kopmmen aus dieser Szene und es ist eine langfristigere Zusammenarbeit, wenn man mit solchen Menschen arbeitet.

Musicscan: Das wäre die nächste Frage gewesen: lieber ein grosses oder kleines Label?

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Das hängt einfach davon ab. Wir sind im Augenblick sehr zufrieden. Golf Records vermarktet unsere Platte für Europa und sie machen einen guten Job.
TB: Du musst sehen, das das, was die großen Labels zur Zeit herausbringen, das ist Britney Spears oder The Strokes. Vor ein paar Jahren waren das noch RANCID und GREEN DAY, die kamen einfach aus unserer Szene. Ich denke, wir sind einfach klug und glücklich genug, um ein bisschen vorauszusehn, was als nächstes kommt. Bands sind den Labels immer ein Stückchen voraus, denn die grossen Label versuchen natürlich zu raten, welcher Trend als nächstes kommt, aber sie sehen es nie. Wenn sie NIRVANA oder METALLICA bekommen, dann ist das meist zu einer Zeit, wo dieser Trend wieder zu Ende ist. Sie reagieren auf das was kommt, sie sind nie, niemals Trendsetter. Die großen Labels sehen zur Zeit keinen Platz für die Bosstones und das ist okay für uns, wir gehen einfach weiter. The grass is much greener for us right now.

Musicscan: was ist also aus eurer Sicht genau besser bei einem Independent-Label, welches Gras ist grüner?

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: TB: Oh, vielleicht gibt es für dieses Sprichwort keine deutsche Entsprechung. Einfach das, was ich erklärt habe. Das Verständnis für die Szene, für die Musik. Die Art, wie sei eine Band vermarkten, ist viel langfristiger, direkter, mehr 'grass-roots'. Sie haben ein grosses Interesse, uns Shows zu organisieren und das ist alles, worum es uns geht. DB: Was meinst du mit diesem 'grass-roots'? Erst ist das Gras grüner, jetzt das! Du sprichst viel über Gras. Redest Du über Marihuana?
TB: (lacht) Ich dachte auch, dass sie jetzt darauf hinauswollen.

Musicscan: Aber ich meinte auch die rein musikalischen Unterschiede zwischen PA und Jackknife

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Das geschieht innerhalb der Band. Ganz unabhängig von unserem Label lassen wir uns einfach vom Leben inspirieren und das kann man auf unseren Platten hören. Wir werden mehr beeinflusst von zum Beispiel den politischen Entwicklungen in den USA und natürlich wie wir uns fühlen.
TB: Und natürlich hat es auch Einfluss gehabt, mit diesen hoch energiegeladenen Independet-Label-Menschen bei Side One Dummy zu arbeiten. Wir waren für uns selbst an einem frischen neuen Punkt angelangt, wir waren einige Jahre auf diesem einen Label, was vielleicht eine Stimmung erzeugt hat, alles einfach laufen zu lassen. Das war diesmal anders und ich glaube, deswegen ist es ein solch energisches Album geworden. Wir wollten Spass haben.

Musicscan: Das ist also ein Punkt, wo ihr euch im Augenblick seht?

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: ja, definitiv. Wir sind frisch.
TB: Wir hatten ein paar neue Leute mit uns mit denen wir noch nie aufgenommen haben. Einer hat auch einige der Stücke geschrieben.

Musicscan: Lawrence Katz

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: TB: Genau. Das hat uns auch neue Energie gebracht.

Musicscan: Also haben die neuen Leute neue Ideen mitgebracht.

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Definitiv.

Musicscan: Wie der Blues '7 Ways to Sunday' am Ende der Platte?

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Ja. Ein Blues. Ich habe mich sehr nach Blues gefühlt, als ich das schrieb. Wisst ihr, wie haben vor einigen Jahren gelernt, das man Songs sein lassen muß, was sie sein wollen. Man darf sie nicht mit Gewalt in eine andere Richtung drücken, dieses Stück wäre als Reggae sehr schlecht gewesen. Vielleicht denken Leute jetzt auch, es sei ein schlechter Song, aber das ist, was wir wollten und wie das Lied sein muß. Und wir haben uns die Freiheit erarbeitet, so etwas auch als Platte verwirklichen zu können. Wenn Du Dir eine Bosstonesplatte anhörst, werden dort Überraschungen sein. Andere Leute werden vielleicht sagen, nein, die Bosstones sind das und nur das, ich aber sage: da ist noch mehr. Hört es euch nochmal an.

Musicscan: Aber für die Single habt ihr jetzt einen sehr typischen Bosstones Song ausgesucht, etwas, worauf man die Bosstones wirklich verallgemeinern kann.

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Ja, das sagst du! Aber das hätte ein Majorlabel zum Beispiel niemals mitgemacht. Sie hätten es sich angehört und gesagt. "Bläser? Da sind zu viele Bläser." Das ist etwas, das verstehen nur Leute, die lange dabei sind. Wir sind die Bosstones, wir haben Bläser und so klingen wir. Wenn ihr euch den Video dazu angesehn habt, dann habt ihr gesehen, worum es geht. Er ist sehr direkt und simpel und das ist, wie wir sind. Laßt uns das nie vergessen! Laßt uns nicht davon weggehen, verstecken wir uns nicht! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wieviele Leute zu mir kommen und mir den Tip geben, Bläser wären zur Zeit nicht so angesagt. Scheisse, wir haben einen kompletten Bläsersatz, wir spielen mit Bläsern! Wir wollen nicht so tun, als wären wir etwas, was wir nicht sind.

Musicscan: Da sind tatsächlich viele Bläser drauf. Ich mag das.

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Dreht sie lauter, sage ich! Give me the horniest song!

Musicscan: Songwriting! Auf PA waren beinahe alle Lieder von Dir und Joe Gittleman geschrieben, jetzt sind auch viele von Lawrence Katz und Anderen

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Ja, wir wollten es etwas offener gestalten. Lawrence ist ein junger, kreativer Songwriter. Ich habe es genossen mit ihm an den Stücken zu arbeiten und ich glaube, wir haben gute Arbeit geleistet. Ich habe hauptsächlich Ideen für die Texte und Lawrence hat sehr viel musikalische Ideen, das funktioniert natürlich sehr gut. Aber ich schreibe eigentlich mit allen, die mit mir schreiben wollen. Tim hier hat auch einige Songs geschrieben.
TB: Es war schon immer eine sehr offenen Veranstaltung bei uns. Nate Albert hat ja auch schon Stücke geschrieben, aber Lawrence ist noch viel aktiver. Es ist natürlich auch hart für ihn, in eine bestehende Band zu kommen und sofort an den Stücken mitzuschreiben.

Musicscan: Lebt er inzwischen auch in Boston?

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Ja.

Musicscan: Ihr lebt also alle in Boston

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: (lacht) Ja. Wie THE MONKEYS, wir leben alle in diesem einen Haus.

Musicscan: Du schreibst auch viele Texte über Boston. "I Want my City Back" ist ein bißchen melancholisch...

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Boston ist die allerbeste Stadt auf der ganzen Welt. Dieses Stück handelt von einem Club, der geschlossen wurde. Natürlich gibt es die Stadt, in der wir aufgewachsen sind und in der wir begonnen haben aufzutreten, nicht mehr. Aber es ist immer noch mein Lieblingsplatz auf der ganzen Welt!

Musicscan: Die zwei Lieder, "I Want My City Back" und "Old School Off the Bright", sind sie beide über Boston?

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Ja. Die ganze Platte ist voll mit Anspielungen auf Boston. Es ist wirklich so simpel, wir sind aus Boston, wir nennen uns Bosstones und wir singen über Boston.

Musicscan: Aber findest du, daß die Stücke gegensätzlich zueinander sind? Ist das eine die gute alte Stadt, die nicht mehr da ist und das andere beschreibt, wie es früher war?

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Naja, ich sehe "Old School" viel universeller. Sagen wir, das ist mehr über uns als die Bosstones, nicht so sehr über Boston, die Stadt.

Musicscan: Seht ihr viel von den Städten in denen ihr auftretet? So wie Berlin?

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Naja, ich habe es immerhin mehr gesehen, als die meisten Menschen die ich sonst kenne.

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: TB: Ich habe es relativ ausführlich gesehen.

Musicscan: Ja? Auf Tour?

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: TB: Ja. Verdammt ich würde niemals in diese Stadt kommen, wenn es nicht wegen einer Tour wäre. Nein, ich mag Berlin, es ist eine der besten Städte der Welt. Mit London, Chicago, San Francisco.
DB: natürlich haben wir es nicht so viel gesehen, wie wir gerne würden.

Musicscan: Fühlt ihr euch müde wegen diesem ganzen Touren

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: TB: Ja, man, genau jetzt. Ich wäre im Augenblick überall lieber als in diesem halb-abgerissenen Gebäude. Aber das ist was wir tun.

Musicscan: Habt ihr euch nie vorgestellt, etwas anderes zu tun?

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: TB: Das ist was wir tun. Das ist, was wir sein wollten, eine tourende Band. Nicht eine Band die ein paar Popsongs schreibt und auf einem Majorlabel immer mal eine Platte herausbringt. Und das hat eine inzwischen 12 Jahre lange Karriere ergeben. Das ist so ziemlich die beste Art, dein eigenes Schicksal zu kontrollieren. Ich kann meine Miete zahlen und muß niemandem deswegen Fragen beantworten.

Musicscan: Ich will euch noch auf Ben Carr ansprechen, weil ich gerade gelesen habe, er wäre der Originalsänger der Band gewesen.

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Nein.
TB: Vielleicht ganz, ganz am Anfang beim Proben.
DB: Fragen wir ihn. Hey Ben!! Warst Du der Originalsänger?
BC: Nein. Ich will nicht singen.
DB: Er ist sogar schlechter als ich.

Musicscan: Ist er auch bei der Entstehung oder Entwicklung der Lieder dabei?

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Er ist immer dabei. Er ist ein Kumpel.

Musicscan: Man fragt sich ja nur, weil er schon so lange dabei ist und nie ein Instrument gelernt hat oder irgend etwas...

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: das habe ich auch nicht getan. Das würde Zeit kosten, Talent erfordern, Geduld.
TB: Auf der Bühne ist er unser Tänzer, aber er tut eine Menge hinter den Kulissen, er managt unsere Touren, er regelt die Geschäfte.

Musicscan: Das Layout eurer CD unterscheidet sich deutlich vom Artwork der alten CDs.

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: TB: Oh ja. Nun, wir wollten in eine anderer Richtung gehen diesmal, Dicky hatte eigentlich die Idee dazu und wir kannten diesen berühmten Tatoo-Künstler aus Columbus, Ohio, Christian Clayton. Das gesamte Artwork ist auch voll mit Anspielungen auf uns und unsere Freunde.

Musicscan: Seid ihr dann tätowiert? In euren Anzügen sieht man das schlecht.

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: TB: Dicky ist tätowiert, ich nicht. Einige Leute aus der Band haben Tattoos.
DB: Wollt ihr mein Neues sehen? (es ist das Jackknife to a Swan-Logo von der CD, auf dem linken Unterarm. Ein von einem Klappmesser durchbohrter Schwan.)

Musicscan: Letzte Frage, was bedeutet nun eigentlich Jackknife to a Swan?

Mighty Mighty Mighty Mighty Bosstones: DB: Ja, es ist nicht echt ein Sprichwort, aber ich habe das oft gehört in meiner Jugend. Mein Onkel war ein Boxer und er hat das immer gesagt, wenn ein Boxer KO ging. "That's a Jackknife to a Swan." Eigentlich kommen die Begriffe aus dem Turmspringen, Jackknife und Swan sind Figuren, die ein Springer macht (Dicky demonstriert kurz die Bewegungen, Jackknife ist also die Hände an die Füße legen und Swan ist die Arme ausstrecken). Aber ich habe es auf eine Geschichte bezogen, in der ein Junge vor eine U-Bahn springt. Es ist nicht wirklich eine interessante Geschichte, nur eine traurige, wahre Begebenheit.
TB: Die Leute von Side One Dummy haben dann geglaubt, wir würden das buchstäblich meinen: einen Schwan mit einem Taschenmesser zu erstechen. Und sie fanden, das sei irgendwie Punk und wäre ein guter Name für die Platte.

Musicscan: Mit denn Bosstones sprechen ist immer eine merkwürdige Angelegenheit, weil sie so gelangweilt-professionell ihre Antworten abspulen, als wären sie von der ganzen Fragerei total genervt. Umso großartiger war das anschliessende Konzert im recht vollen CASINO. Obwohl uns Tim noch sagte, sie hätten am Abend vorher in Köln vor 1400 Leuten gespielt und wären über die Größe des Berliner Konzerts etwas enttäuscht, aber an einem apokalyptisch-regnerischen Donnerstagabend an die 900 Leute in Berlins finstersteste Gegend zu locken ist auch ein Erfolg. SNUFF spielten ein unterhaltsames Set mit neuen und alten Stücken und die BOSSTONES lieferten eines der Konzert-Highlights des Jahres. Dreimal liessen sie sich recht umstandslos zu Zugaben bewegen und spielten einen breiten Querschnitt aus ihrem gesamten, riesigen Repertoire. Die Lieder der "Jackknife To A Swan" fügten sich hervorragend ins Programm, was einen weiteren Beweis liefert, wie gut diese Platte ist.

 
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