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Denovali Rec / Swingfest

Interview von: arne mit Timo, am: 20.09.2010 ]

Mit feinen, qualitativ hochwertigen Veröffentlichungen von u.a. Blueneck, Celeste, Fall Of Efrafa, Heirs, Kodiak, Mouse On The Keys, Omega Massif und Switchblade ist das deutsche Denovali Records zu einem Garant für herausfordernde Sounds zwischen Post- und Heavy-Rock, Endzeit-Hardcore, Drone, Doom, Sludge und experimentellen Klängen avanciert. Mit dem Swingfest hat man zudem ein tolles Festival etabliert. Grund genug, einmal hinter die Kulissen zu blicken.

 

Musicscan: Stelle doch eingangs bitte kurz die bei Denovali involvierten Leute kurz vor. Mit welcher Intention habt Ihr das Label gegründet, wie haben sich Eure Ziele und Ansprüche seither verändert und wie fällt insgesamt Euer Resümee bisher aus?

Denovali Rec / Swingfest: Involviert sind Thomas und Timo – die beiden Labelgründer. Des Weiteren hilft ein Freund, Philip, unentgeltlich hin und wieder beim Booking. Auf dem Festival schieben mehrere Freunde und Bekannte gerne ihre Schichten. Großer Dank gebührt auch den Eltern. Eine wirkliche Intention gab es anfangs nicht. Thomas und ich hatten einige kleine Konzerte in Köln veranstaltet und kamen im Zuge dessen auf die Idee, dass man ja auch mal eine Platte veröffentlichen könne. Dies geschah dann Anfang 2006 als erstes kleines cdr Release mit der Band Kidcrash. Mit der Entwicklung des Labels könnten wir nicht glücklicher sein. Es kostet uns nach wie vor viel Zeit, Arbeit und Geld die Bands in ihrem und unseren Sinne bestmöglich zu unterstützen – aber durch den Aufbau gewisser Strukturen ist im Laufe der Jahre vieles einfacher geworden. Hinsichtlich der musikalischen Entwicklung sind wir relativ zügig recht wählerisch geworden. Anfangs haben wir 1, 2 Sachen sehr schnell zugesagt, weil wir die involvierten Leute gut kannten – nach wenigen Monaten war uns neben dem Persönlichen aber auch das aus unserer Sicht (natürlich völlig subjektive) Qualitative sehr wichtig – sprich bevor wir heute mit einem Künstler zusammenarbeiten, zieht gewisse Zeit ins Land. Wir tauschen uns zunächst über sehr viele Dinge aus. Ansprüche: Die haben sich nicht wirklich geändert. Unser Ziel ist es weiterhin Menschen künstlerischen Output näher zu bringen, der uns selbst packt und fasziniert - zudem gerne noch Inhalte ohne Keulenschwung vermitteln. Also im Endeffekt ist es uns persönlich wichtiger, dass wir und die Bands mit dem was passiert zufrieden sind als dass wir darauf hoffen so viele Leute wie möglich zu erreichen. Das ist definitiv kein Ziel.

Musicscan: Was sollte man beachten, wenn man ebenfalls ein Label aus dem Boden stampfen möchte? Was waren „Stolperfallen und Lehrgelder“, die Ihr überwunden und gezahlt habt?

Denovali Rec / Swingfest: Da kann ich leider nicht viel zu sagen. Wir sind kein typisches Label. Wir haben einfach über Jahre hinweg das gemacht was uns und den involvierten Menschen Freude gebracht hat. Anscheinend gefällt das auch einer Handvoll oder ein paar mehr anderen Leuten. Die Geschichte ist homogen gewachsen und nie mit einer Ausgangsintention an den Start gegangen. Wenn man die Art von Musik unterstützt, die wir mögen, kann man auch nichts aus dem Boden stampfen. Da muss man sich generell im Klaren darüber sein, dass man nie eine breite Masse von Menschen erreicht.

Musicscan: Hat es Euch überrascht, dass sich mit Viva Hate und Denovali zeitlich nah zwei deutsche Label in einem ähnlichen Feld und bei ähnlichen Hörergruppen Wertschätzung und eine Position erarbeitet haben?

Denovali Rec / Swingfest: Mit Vivahate Records möchten wir uns nicht vergleichen. Ich denke da liegen völlig verschiedene Motive zugrunde. Unser generelles Credo ist Platten für unbekannte Bands / Künstler zu machen, um ihnen etwas mehr Gehör zu verschaffen. Wir veröffentlichen keine Isis Live LP und keine Enslaved oder Pelican Sammelboxen. Wir machen ein Festival mit Bands die uns sehr am Herzen liegen und kein Friction Fest mit sehr vielen etablierten Künstlern. Das soll keine Kritik an dem sein was Thomas auf die Beine stellt. Er unterstützt auch viele Bands, die wir mögen und ich halte das Fest (zumindest die erste Edition 2010 von der ich bislang das Lineup kenne) für eine sehr gelungene Sache und Alternative zu irgendwelchem Mainstreamkäse. Allerdings verfolgen wir einfach einen anderen Arbeitsansatz als er. Zur Wertschätzung: Wir wundern uns selbst sehr häufig über den weltweiten Zuspruch unserer kleinen Geschichte. Ich denke das Internet ist einfach der perfekte Motor für solche Aktivitäten. Es ermöglicht uns den Leuten Dinge ohne große Werbeschleimerei näher zu bringen und immer genügend Interessenten zu finden (bzw. sie finden eher uns), um weiter zu machen. Wir haben z.B. einen Stammkäufer aus Französisch Polynesien, der evtl. sogar bald etwas dort vor Ort handgearbeitetes beisteuern wird. So etwas ist einfach fantastisch und wäre vor 15 Jahren noch undenkbar gewesen.

Musicscan: Vor einiger Zeit hat Black Top Records seine Aktivitäten eingestellt. Am Ende gab es eine kleine Kolumne im Fuze Magazine, in dem der Labelmacher bemängelte, dass in der Hardcore-Szene immer so viel von Idealismus und Zusammenhalt gesprochen wird, sich aber kaum jemand an Absprachen und Pflichten hält, wenn es ernst wird und drauf ankommt. Nun ist Denovali nicht im Hardcore-Zirkus unterwegs, aber habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, die Euch vielleicht desillusioniert haben?

Denovali Rec / Swingfest: Desillusioniert sind wir nicht. An sich liegt das aber auch daran, dass wir einfach unser Ding machen. Wir kennen uns mit DIY Strukturen ganz gut aus – werden sogar eigentlich immer noch als ein solches Label wahrgenommen. Prinzipiell ist’s ja auch so. Wir sind weiterhin 2 Leute, die unabhängig Musik veröffentlichen, die sie mögen und unterstützenswert finden. Wir würden uns von Vertrieben nie etwas vorschreiben lassen. Ich denke im DIY- und Hardcorebereich ist’s einfach nicht anders als überall – es herrscht genauso Doppelmoral wie in der großen weiten Welt und es gibt genauso nette Leute + Vollidioten wie andernorts. Manche Leute machen sich im Bezug auf ihren Mikrokosmos viel vor. Von Szenen und diesen clichéhaften Mikrokosmen halten wir uns eher fern. Das bedeutet aber nicht, dass wir mit gewissen Leuten, die eher szenezugehörig sind nicht gut auskommen. Zu welcher Szene sollten wir auch gehören? Zu den Jazzhörern mit Doomeinschlag, die aber auch gerne mal die ein oder andere experimentelle Drone- oder Elektroplatte auflegen? Ist doch eh alles Humbug. Wir haben gewisse Ideale, die uns wichtig sind und die verfolgen wir – die Meinung anderer Leute hören wir uns gerne an – aber folgen muss man dem ja nicht.

Musicscan: Gab es schon den Punkt, an dem Ihr am liebsten alles hingeschmissen hättet und es bereut habt, Denovali „an der Backe“ zu haben? Wie habt Ihr Euch motiviert, weiter zu machen? Oder was müsste passieren, dass Ihr die Lust verliert?

Denovali Rec / Swingfest: Der Faktor Zeit spielt bei der Frage eine gewisse Rolle. Manchmal ist’s schon anstrengend, dass das Label so einen großen Teil unseres Lebens einnimmt. Wir würden auch gerne mal selbst an gewissen Projekten arbeiten – kommen aber kaum dazu. Im Urlaub ist der Laptop mit dabei damit man zumindest die wichtigen Mails eben beantworten kann. Aber an sich wiegt die Freude an der ganzen Sache und vor allem an der Musik das Ganze komplett auf. Ich denke wir haben auch jetzt Strukturen, die uns ermöglichen einfach das zu machen was uns gefällt. Selbst wenn das Interesse irgendwann nachlassen sollte, weil den Leuten unsere Releases zu langweilig oder zu experimentell werden, würden wir immer noch irgendeine kleine Hunderterauflage für uns und die Liebhaber veröffentlichen. Das Gute an der ganzen Geschichte ist einfach, dass wir Niemandem außer uns und den paar Künstlern mit denen wir arbeiten zu etwas verpflichtet sind.

Musicscan: Denovali veröffentlicht CDs und Vinyl. Dabei scheint es so, als sei Euch selbst das Vinyl wichtiger. Ist dem tatsächlich so? Wie sieht es absatzseitig aus, also werden mehr CDs oder mehr Vinyl nachgefragt?

Denovali Rec / Swingfest: Ja, Vinyl ist uns schon wichtiger. Das hängt damit zusammen, dass wir ziemlich artwork- und verpackungsinteressiert sind. Wir mussten uns anfangs aufgrund finanzieller Engpässe oft entscheiden und es war immer klar, dass Vinyl wichtiger ist. Absatz: Vinyl war lange Jahre klar vorne. Dadurch dass wir aber jetzt eine Handvoll Vertriebe in verschiedenen Ländern haben, holt die Cd immer mehr auf. Gerade in Japan kaufen die Leute nur Cds. Auch der Faktor, dass z.B. Celeste einem immer breiteren Metalpublikum bekannt geworden sind, trägt dazu bei. Von der aktuellen Celeste haben wir zum ersten Mal mehr Cds als LPs verkauft.

Musicscan: Welches Eurer Releases lief denn bislang am besten? Spielen Verkaufszahlen bei der Planung von Releases und der Auswahl neuer Bands (vielleicht inzwischen) irgendeine Rolle?

Denovali Rec / Swingfest: Celeste verkaufen sich mit Abstand am besten. Nein, Verkaufszahlen spielen bei der Auswahl von Bands keinerlei Rolle. Wir bekommen sehr häufig Anfragen von Explosions In The Sky Kopie Nummer 325 bis 337, die auch sicherlich schon häufig gespielt hat und technisch gut ist. Mit ein bisschen Werbehumbug und den richtigen Strukturen wären solche Bands sicherlich leicht auf ein hohes Verkaufsniveau zu hieven – aber wenn uns persönlich das Ganze musikalisch nichts gibt oder wir es zu uninnovativ finden, sollen das lieber andere Labels übernehmen. Neu an Bord sind jetzt zum Beispiel Povarovo aus Russland. Jeder andere Labelbetreiber würde das für idiotisch halten: Die Gruppe in Westeuropa auf Tour zu schicken ist ein riesiger Aufwand, der Sound der Band ist alles andere als einfach – aber uns hat die Stimmung der Musik (meinetwegen auch die Arrangements) einfach gefallen und die Leute sind sehr nett und dankbar. Also arbeiten wir eben mit ihnen – auch wenn wir davon nie mehr als 300 bis 500 Platten verkaufen werden.

Musicscan: Etwas überspitzt formuliert erscheinen bei Euch ausschließlich so genannte Liebhaberthemen, die häufig nur einen kleinen, überschaubaren Hörerreis erreichen. (Oder nicht?) Wie versucht Ihr auszuschließen, dass Ihr mal richtig „daneben“ liegt und eine Platte gar keinen Anklang findet? Letztlich ist das ja auch ein finanzielles Risiko, das kleinen Labels schnell weh tut.

Denovali Rec / Swingfest: Wir bedienen gerne Liebhaber! Ja, stimmt schon… vieles was wir machen, ist hinsichtlich der Hörerschaft äußerst begrenzt. Wir gehen aber nicht mit der Intention heran, dass wir unbedingt das neue unhörbare Ding herausbringen möchten. Wenn es in summa 100 bis 200 Leute weltweit gibt, die unsere Leidenschaft für eine bestimmte Sache verstehen oder teilen und sich die Platte gerne in den Schrank stellen, ist doch alles gesagt und getan. Auch all die Bands sind sich dessen bewusst, dass sie mit dem was sie machen nicht das nächste große Ding landen. Ich glaube wir haben auch im Laufe der Zeit ein gewisses Gespür dafür entwickelt wie viele Platten wir von einer Band machen können ohne dass wir uns „verkalkulieren“. Von der neuen N Scheibe machen wir zum Beispiel 100. Das wird dann für die 100 Käufer leider etwas teuer, weil Kleinstpressungen extrem kostenaufwendig sind – aber die bezahlen dann auch gerne mehr. Die folgenden 5 N Releases werden sicher auch nur eine Auflage von 100 haben. Ist doch vollkommen in Ordnung. Hin und wieder gibt’s dann mal wie bei Celeste den größeren Ausreißer nach oben. Als wir 2006 deren erste Platte gemacht haben, hätten wir auch nicht damit gerechnet, dass 2010 eben mehr Interesse an ihrer Musik besteht.

Musicscan: Was muss eine Band mitbringen, damit Ihr sie als „würdig“ erachtet, auf Denovali zu veröffentlichen? Stilistisch ist es ja doch schon ein etwas weiteres Spektrum, so dass es interessant wäre, was all die Gruppen verbindet außer der Tatsache, dass Ihr sie gut findet?

Denovali Rec / Swingfest: Haha. Für „würdig“ erachten. Wir ernennen ja keine Seeligen oder Heiligen. Obwohl ich bezüglich des Festivals und unserer Rolle ja auch schon mal die Bezeichnung Kurator gelesen habe. Obwohl der Leiter eines Zoos heißt ja auch Kurator. Das passt dann schon wieder eher. Wer uns so einen intellektuellen Anstrich geben möchte, kann das gerne machen. Jemand anderes hat uns auch als „pseudointellektuelle Wichser“ beschimpft. Das fand ich eher passend. Zur Frage: Das „es muss uns gefallen“ klingt platt aber trifft den Kern ja schon. Ich kann den Grund warum wir mit dem Einen zusammenarbeiten und mit dem Anderen nicht auch nicht wirklich umreißen. Ich denke das hat einfach auch mit einer gehörigen Portion Bauchgefühl zu tun – und natürlich ob es nach unserer Anfrage auch auf persönlicher Ebene stimmt.

Musicscan: Wann und warum habt Ihr die Idee des Swingfests geboren und mit welchen Erwartungen geht Ihr an die Anfang Oktober stattfindenden Tage?

Denovali Rec / Swingfest: 2006 hatten wir einfach die idiotische Idee ein Fest zu machen. Besucher vor Ort: 60 plus einige wenige, die eher zum benachbarten Ektomorf Konzert wollten. 2007 und 2008 hatten wir keine Lust. 2009 dann wieder – und die Resonanz hat uns sehr überrascht. Anscheinend war das Label in den 2, 3 Jahren so gewachsen, dass plötzlich ein ausverkauftes Festival möglich war. Wir hatten ganz ehrlich anfangs mit 100 bis 150 Leuten gerechnet. Schlussendlich waren in 1, 2 Wochen 350 Tickets verkauft und viele hätten gerne noch eines gehabt. Dieses Jahr wird sich das sicher auch wieder relativieren. Der Raum ist wesentlich größer und es werden eher die gleichen 300 plus evtl. noch maximal 200 mehr kommen. Eine Größenordnung, die wir spitze finden. Ich wurde letztens in einem Interview gefragt wo wir mit dem Fest hin möchten. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum alles was man macht immer mit irgendwelchen Ambitionen verbunden sein muss. Wir machen das einfach und wenn wir nächstes Jahr keine Lust dazu haben, lassen wir es bleiben. Und wenn uns 2017 wieder danach ist, veranstalten wir es eben erst dann wieder. Erwartungen: Keinerlei. Wir hoffen einfach, dass es allen vor Ort gefällt und die Erwartungen der Leute nicht enttäuscht werden.

Musicscan: Swing steht ja u.a. für fließende Rhythmik (eines der wesentlichsten Elemente des Jazz): Da passt für die auftretenden Bands ganz gut, aber wie seid Ihr gerade auf Swing gekommen?

Denovali Rec / Swingfest: Uns wurde vorgeworfen, dass der Name absolut unpassend für ein Festival ist bei dem auch Doombands auftreten. Leider wieder mal eine Szenezugehörigkeit haarklein sausen lassen. Thomas und ich sind begeisterte Swingerclubbesucher. Wie wir ernsthaft darauf gekommen sind, weiß ich wirklich nicht mehr. Eventuell war da 2006 zuerst der Flyer mit dem Trompeter und dann erst der Name.

Musicscan: Auf welche der Bands freut Ihr Euch selbst warum am meisten, und welche der auftretenden Künstler sollte man Eurer Auffassung nach unbedingt live gesehen haben?

Denovali Rec / Swingfest: Welches Kind Mama und Papa lieber haben, können sie leider öffentlich nicht sagen. Wir freuen uns auf alle – ansonsten hätten wir die Konstellation nicht gebucht. Uns war auch wichtig, dass die beiden Bands, die jetzt eingesprungen sind keine Lückenfüller sind. Ich denke das Kilimanjaro + Mount Fuji Doppelkonzert wird sehr gut werden.

Musicscan: Um vielleicht noch Unentschlossene zu bewegen, zum Swingfest zu kommen: Weshalb führt am Festival kein Weg vorbei?

Denovali Rec / Swingfest: Weil Männer mit großem Gemächt und Frauen mit noch größeren und schöneren Brüsten zu Klängen aus der Doomindiemetaljazzszene mit einem Spritzer Drone auf der Swingfestbühne wild ihre Körper aneinander reiben werden.

Musicscan: Letzte Worte?

Denovali Rec / Swingfest: Vielen Dank für das Interview. Das nächste Mal bin ich wieder seriös.

 
 Links:
  denovali.com
  denovali.com/swingfest
 
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